Donnerstag, 22. Mai 2014

Grüne zur Europawahl 72 Stunden wach

Seit Donnerstag 18 Uhr läuft im Netz hier die Sendung "3 Tage wach", in der mehr oder weniger prominente Grüne letzte Fragen zur Europawahl beantworten. Der Clou ist, die Sendung läuft durchgehend bis Sonntag 18 Uhr.
Wer also noch Fragen hat, nix wie hin, aber auch zum Zuschauen ist es ganz interessant.
Im Moment ist der Bundesvorstand in Gestalt von Cem und Simone "an Bord"

We're Europe - Selfies of Europeans - European Green Party

Dienstag, 20. Mai 2014

Europawahlfest mit Bernadette

Europawahlfest. Wurde Europa oder die Wahl gefeiert?
Wir meinen: Beides! Ein Fest für Europa ohne Binnengrenzen – ein Friedensprojekt. Aber auch die Wahl feierten wir. Am 25. Mai findet die Europawahl statt. Wir sind alle aufgerufen zu wählen im demokratischen Europa ohne Rassismus, mit Toleranz gegenüber anders Denkenden und Lebenden.
Sven Giegold, Europaparlamentarier, war zu Gast beim sehr gut besuchten Europawahlfest letzten Sonntag in Rossdorf, das die Grünen aus Roßdorf und Gundernhausen zusammen mit den Kreisgrünen organisiert hatten. Bernadette, der Grüne Europabär, begleitet Sven Giegold im Europawahlkampf und machte so auch Station bei uns. Giegold forderte alle auf, zur Wahl zu gehen. Es gilt Minderheiten zu schützen und in die europäische Gesellschaft zu integrieren. Auf keinen Fall darf es passieren, dass aus Wahlmüdigkeit oder weil den Europagegnern geglaubt wird, für Rechtsradikale Parteien gestimmt wird. Wir Grünen wollen z. B. Romeo Franz, einen Sinti, ins Parlament wählen. Wenn wir mehr als zwölf % der Stimmen erhalten, schaffen wir das. Wir wollen aber auf keinen Fall deutschen Rechtsradikalen einen Platz verschaffen.
Die Europagegner sind lautstark und polemisch. Sie schüren gezielt Ängste vor Einwanderern in die Sozialsysteme. Sie erwähnen nicht, dass z. B. aus Bulgarien hauptsächlich gut ausgebildete Menschen zu uns kommen, die gar keine Ansprüche auf Sozialleistungen stellen, wie Romeo Franz ausführte. Mit gezielten Falschinformationen machen sie Stimmung gegen Europa.
Dabei haben wir EU-Bürgerinnen und Bürger Möglichkeiten uns in die Europapolitik einzubringen, wie der Widerstand gegen die Wasserkonzessionsrichtlinie gezeigt hat. Große Wasserkonzerne hatten ihren Einfluss geltend gemacht und wollten die Wasserversorgung privatisieren. Das wurde erfolgreich verhindert, was auch für uns in Roßdorf und Gundernhausen wichtig ist.
Weitere Gäste, wie Jo Dreiseitel, Staatssekretär in Hessen für Integration und Antidiskriminierung, Wolfgang Strengmann-Kuhn Grüner Bundestagsabgeordneter und  Daniela Wagner, Vorsitzende der hessischen Grünen zeigten an vielen Beispielen, dass es sinnvoll ist, wählen zu gehen und die Politik für Europa mitzugestalten.
Romeo Franz, war aber nicht nur als Europa-Wahlkämpfer zum Fest gekommen. Er bereicherte die Veranstaltung mit seinem Romeo Franz Ensemble. Zusammen mit seinem Sohn, beide Swinggeiger, unterhielten sie die Gäste wunderbar.


Yvonne Döhner-Dietrich und Klaus-Dieter Fuchs-Bischoff haben maßgeblich das Europawahlfest in Roßdorf organisiert.
Jutta Quaiser, Grüne Rossdorf/Gundernhausen

Grüner Sinto statt NPD ins Europaparlament! Gegen Rechts Grün wählen! (+...

Donnerstag, 15. Mai 2014

Änderungsantrag zum Thema Friedhofsgebühren

Änderungsantrag

Die Vorlage zur Friedhofsgebührensatzung soll wie folgt geändert werden:

Die Friedhofsgebühren werden auf 90% der vom neutralen Gutachter ermittelten Kostendeckungswerte angehoben.
Dies entspricht dem bisherigen Verfahren, das sich auch in der seit 2007 gültigen Satzung wieder findet.
Der Gemeindevorstand wird beauftragt, diese im neutralen Gutachten (Seite 2) bereits ermittelten Werte in die Satzung entsprechend aufzunehmen.

Begründung:
Das Gutachten hat die tatsächlichen Kosten detailliert ermittelt. Auch bei einer Anhebung auf 100% der Kosten würde die Gemeinde keinen Gewinn erwirtschaften.
Aber:
Die Friedhöfe haben schon immer durch die parkähnliche Gestaltung einen kulturellen Wert und sind ein Ort des Erinnerns für die gesamte Bevölkerung. Die damit verbundenen Kosten können nicht durch Bestattungsgebühren ausgeglichen werden, sondern sind eine unverzichtbare Leistung der Gemeinde. Alle früheren Gebührensatzungen haben dies in genau diesem Umfang und mit dieser Begründung berücksichtigt.




Für die Fraktion
Frieder Kaufmann

Freitag, 9. Mai 2014

Europa Abend am 23. Mai

Auch vor der Europawahl gibt es wieder einen "langen Freitag" mit Info-Ständen der Parteien vor dem Rathaus

Freitag, 2. Mai 2014

Hessisches Umweltministerium kündigt Zusammenarbeit mit McDonald’s

In einem Brief an den Vorstandsvorsitzenden von McDonald’s Deutschland hat die hessische Umweltministerin Priska Hinz einer zukünftigen Zusammenarbeit und Sponsorenaktivität zwischen dem Umweltministerium und McDonald’s eine Absage erteilt.

In einem Brief an den Vorstandsvorsitzenden von McDonald’s Deutschland hat die hessische Umweltministerin Priska Hinz einer zukünftigen Zusammenarbeit und Sponsorenaktivität zwischen dem Umweltministerium und McDonald’s eine Absage erteilt. Seit 13 Jahren hatte McDonald’s sich an eine Selbstverpflichtung gehalten, wonach Hänchenfleisch-Zulieferer keine gentechnisch veränderten Futtermittel einsetzen durften. Wie aus diversen Presseberichten hervorgeht, und vom Unternehmen bestätigt, hat McDonald’s diese Selbstverpflichtung nun gebrochen.

Donnerstag, 1. Mai 2014

Grüne Euroververanstaltung am 10.5. in Babenhausen

Stimm (ung) für Europa

Der Babenhäuser Stadtverband der GRÜNEN lädt ein zur Musik- und Wahlveranstaltung:
Stimm (ung) für Europa
mit den „Gypsy Accents“

Die Zigeuner-Jazz Band begeistert das Publikum mit Sinti-Jazz im Stil Django Reinhardts vermischt mit Cool Jazz und bluesorientierten Balladen.
Samstag, den 10.5.2014, ab 20 Uhr in der Stadtmühle Babenhausen.
Der Eintritt ist frei.

Donnerstag, 24. April 2014

Antwort auf einen Kommentar zum Thema Schallausbreitung auf dem Tannenkopf

Den Kommentar eines Besuchers auf unserem Blog beantwortrt Frieder Kaufmann:

Lieber Leser Herbert
Leider werden bei der Diskussion über Lärm oft zwei Fehler gemacht:
Der Schalldruckpegel (der z.B. Tontechniker beim Justieren von Mikrofonen interessiert) wird verwechselt mit der Schallintensität, die für lärmgeplagte Menschen wichtig ist.
Und als Folge werden sehr oft Dezibel und dB(A) verwechselt. Das ist der Kernfehler.
Die Halbierung des Schalldrucks (Faustregel: Halbierung des Abstands senkt linear Dezibel um 6 db) gilt halbwegs richtig nur für den Schalldruck, der linear abnimmt.
Genauso gern (und bis auf Hinterkommastellen richtig) wird gesagt, dass die Schallintensität, also die Leistungsgröße, mit dem Quadrat der Entfernung abnimmt. Das ist sehr nah an der Wahrheit, was man sehr gut an Lärmausbreitungskreisen rund um Lärmquellen sehen kann. Die Abstände von z.B. 10 dB(A) zur nächsten 10 dB(A) Radien werden immer breiter, also eben nicht linear sondern sehr nah am Quadrat der Entfernung.
Um das verständlich zu machen, wird gern das Bild einer Kugel verwendet, deren Fläche ja auch mit dem Quadrat der Entfernung zunimmt. Die ankommende Schallintensität an der Kugelfläche nimmt dann ebenso quadratisch ab, und eben nicht linear.

Deshalb ist die Aussage der „Antiwind“ „6db“ physikalisch in diesem Zusammenhang falsch.

Für Lärmbelastung von Menschen gibt es nur die genormten dB(A) Werte, die auch nicht veraltet sind, sondern die empfundene Schallintensität wieder geben. Im Wohngebiet ist der Grenzwert 40 dB(A), die in Roßdorf nicht erreicht werden, sondern nur auf dem Parkplatz an der B 26, wenn gerade mal kein Auto kommt, und der Wind aus Nordwest sehr stark bläst.

Als neutralen Zeugen kann ich hier eine Grafik anhängen, die aus dem Taunus stammt. Sie nimmt natürlich auf die geografischen Besonderheiten (Höhenlinien usw.) Rücksicht, aber ist im Kern identisch mit der Kurve, die die Grünen auf der Homepage verwendet haben.
Und natürlich sah die Skizze, die die GGEW auf der Bürgerversammlung präsentiert hat, ganz genauso aus

100 Tage schwarz-grüne Landesregierung

Montag, 21. April 2014

Der Schall der Windräder auf dem Tannenkopf

An Hand dieser Grafik ist gut zu sehen, die Gemeinde wird kein Schallproblem haben. Tatsächlich endet die 40 dB(A) Zone an der B 26, am ersten Haus in der Egerländerstraße werden weniger als 35 dB(A) erreicht, und in Roßdorf selbst geht es unter die 30 dB(A) Schalldruckpegel (gleich- zusetzen mit Flüstern).

Mittwoch, 16. April 2014

Jennifer Bartelt in Griesheim

Am 24. April kommt die Europakandidatin Jennifer Bartelt nach Griesheim.
Ihr Thema ist die Flüchtlingspolitik der EU.
Mehr über Jennifer findet sich hier.

Mittwoch, 9. April 2014

Das Plakat für den 18.5. ist fertig

Vielen Dank an Christian Flöter, unseren Kreisparteisprecher, für die schnelle Gestaltung des Plakates. Entsprechende flyer wird es auch rechtzeitig geben, die Gästeliste ist beeindruckend:
Sven Giegold ist Mitglied des Europaparlaments und der männliche Deutsche Spitzenkandidat.
Wolfgang Strengmann-Kuhn ist Mitglied des Bundestages und für unseren Kreis zuständig.
Jo Dreiseitel ist neuer Staatssekretär der Hessischen Landesregierung.
Romeo Franz ist Musiker (Jazz und Swing), Grüner Kandidat zur Europawahl und engagierter Vertreter von Sinti und Roma.
Wer für das gute Wetter zuständig ist, klärt sich bestimmt auch noch.
Für Verpflegung wird gesorgt, Toiletten und ein kleiner Kinderspielplatz sind vorhanden.
Die Geißberganlage ist in der Ortsmitte Roßdorf, ca. 100 Meter vom Rathaus entfernt.

Klaus-Dieter Fuchs-Bischoff

Dienstag, 8. April 2014

Europawahlveranstaltung in Roßdorf am 18.5.

Die große, zentrale Veranstaltung des Kreisverbandes Darmstadt-Dieburg findet am 18.5. in der Geißberganlage in Roßdorf statt. Die Liste der politischen Redner wird die hochkarätigste sein, die jemals im KV war. Dazu kommt eine interessante Musik mit einem der Deutschen Europakandidaten und seinem Ensemble. Das Plakat ist in der Gestaltung, alle Details zur Veranstaltung gibt es an Ostern.

Samstag, 5. April 2014

Der Grüne Landrat von Miesbach

Vor 15 Jahren war ich mit dem Kreisvorstand in Zwickau zu einem Treffen mit den dortigen Grünen und den Grünen aus Miesbach am Tegernsee.
Auf Miesbacher Seite war damals ein junger, sehr engagierter Mann dabei, Wolfgang Rzehak. Am 30. März wurde er zum ersten Grünen Landrat Deutschlands gewählt. Wer jetzt denkt, da war doch was mit Miesbach, hat völlig recht. Das waren die mit dem Landrat, der sich seine Geburtstagsfeier finanzieren lies und dann seinen Amtsverzicht erklären musste.
Viel Erfolg im neuen Amt, Wolfgang!

Klaus-Dieter Fuchs-Bischoff

Donnerstag, 3. April 2014

Die Erde grollt, Roßdorf steigt um

Am Sonntag kurz vor 18 Uhr hat der 3,5 Millionen Jahre alte Oberrheingraben mal wieder gezeigt, dass er noch ein junger Kerl und in der Entwicklung ist. Mit 3,2 Stärke der Skala hat er die Häuser zum Wackeln gebracht. Nichts Ungewöhnliches sagen die Statistiker, die das manchmal zweimal im Jahr zählen. Sehr spürbar, sagen die Roßdörfer, die dachten, ein Panzer fährt gerade vorbei, oder es ist was explodiert.
Das Epizentrum lag 10 Kilometer unter Pfungstadt, und 8 Kilometer Luftlinie neben Biblis. Sehr sehr nah am zum Glück stillgelegten Kernkraftwerk. Selbstverständlich ist Biblis gegen noch stärkere Beben ausgelegt, sagen die Betreiber. Trotzdem war ein Kernargument der Grünen gegen die Atomenergie immer: die Naturgewalten darf man nicht unterschätzen, und sie sind mit einer derart riskanten Technologie nicht vereinbar.
Biblis ist immer noch riskant, aber immerhin abgeschaltet.
Das Grummeln im Boden hat noch mal zum Nachdenken angeregt.
Wie wollen wir mit der Erde umgehen, die es schon so lange gibt, die wir aber durch unseren unermesslichen Energieverbrauch sehr radikal seit nicht mal 200 Jahren, also einem Lidschlag der Zeitrechnung verändern?
An Erdbeben werden wir nichts ändern. Aber am Umgang mit der Erde können wir viel ändern. Jeder kann etwas tun. Jeder kann sich bewegen.
Viele Roßdörfer Bürger gehen inzwischen klügere Wege.
Viele sind auf den Bezug von atomfreien Ökostrom umgestiegen.
Viele Heizungsanlagen arbeiten mit Umweltenergie Auf sehr vielen Dächern gibt es Photovoltaikanlagen, Noch in diesem Jahr werden zwei Windanlagen im Gemeindegebiet rechnerisch 25% des privaten Energieverbrauchs ins Stromnetz einspeisen.
Darüber freuen sich nicht nur die Grünen.
Wir Grüne sind froh, dass die Menschen in Roßdorf das Thema Umwelt und Energie nicht als Bedrohung empfinden, sondern auch bereit sind, was Neues zu machen und zu akzeptieren.
Z.B. eine Photovoltaikanlage auf dem Dach oder Windräder im Wald.
Frieder Kaufmann

Dienstag, 1. April 2014

HORSEVILLE TV geht online

In einer nächtlichen Geheimsitzung beschloss das Gemeindeparlament vor wenigen Minuten die Einführung eines Internet-TV-Senders für Roßdorf und Gundernhausen.
Wie die Bürgermeisterin in der Vorlage des Gemeindevorstandes erläuterte, soll der Name des Senders internationale Investoren nach Roßdorf locken.
Beginn des Sendebetriebs ist ab Heute mit einem Testbild auf der homepage der Gemeinde, ab 30. April dann mit täglichen Sendungen. Diskussionen gab es um einen Änderungsantrag der Grünen, die wollten nämlich das Programm nur in schwarz/weiß senden, um Energie zu sparen. Nachdem die Verwaltungschefin allerdings erklärte, die Farbe könne notfalls auch per Hand aufgetragen werden, stimmten alle 31 Mitglieder zu. Diese Einigkeit ist selten.
Vorgelegt wurde auch schon ein Programmplan für die ersten 5 Tage, der hier in Auszügen exclusiv wiedergegeben werden soll.
Mittwoch 30.4.
20 Uhr Übertragung einer Sondersitzung der Gemeindevertretung zum Thema:
Bricht Roßdorf-Gundernhausen beim nächsten Erdbeben auseinander - Ist die B38 die Sollbruchstelle?
22 Uhr Übertragung der Eröffnungsparty des Senders mit
Rock DJ Stevie GS 
Donnerstag 1. Mai
10 Uhr, live aus dem Seniorenwohnheim
Konzert zum 1. Mai mit den Rotkehlchen
14 Uhr Unsere Reporter berichten live und mit offenem Ende unter dem Motto
von Grill zu Grill 
 Freitag 2. Mai
Reportage vom Stetteritz mit dem Thema:
"Angriff der Golfbälle, sind wir alle in Gefahr?
22 Uhr (FSK ab 16)
"Der Mattmacher" , das seltsame Hobby einer Grünen Gemeindeverteters
Samstag 3. Mai
15 Uhr Vortrag von Prof. Dr. Dr. Dr. zum Thema:
Sind wir alle Tiroler ? oder wie der Roßdörfer nach Roßdorf kam.
23 Uhr (FSK 18) Krimi vor Ort mit dem Thema:
Was wirklich hinner de Kersch geschah 
Sonntag 14 Uhr
Seniorenprogramm 
Wo der Ruthsenbach rauscht , 
Beobachtungen in Feld, Wald und Flur
20 Uhr
Christel TV 
eine ehemalige Prinzessin erzählt