Aktuelles über Aktionen, Anträge und Veranstaltungen der Grünen (nicht nur in Roßdorf/Gundernhausen). Kommentare sind erwünscht.
Freitag, 13. Dezember 2013
Dienstag, 10. Dezember 2013
GRÜNE gegen die Bebauung des Gebietes Erlehe
Letzte Woche standen wieder einmal Entscheidungen zu der Bebauung des ehemaligen Gartengeländes Erlehe auf der Tagesordnung. Die Gemeindevertretung hatte über die Stellungnahmen der öffentlichen Träger, die Änderung des Flächennutzungsplanes und des Bebauungsplanes abzustimmen.
Wir meinen, das Gelände ist nicht als Baugebiet für Roßdorf geeignet.
Ein erheblicher Eingriff in den Grünzug an der Bachaue. Nach den vorliegenden Plänen darf noch näher an den Bach gebaut werden, als es die bestehenden Planung von 2006 zuließ. Dies wird im Übrigen auch von der Oberen Naturschutzbehörde und den Naturschutzverbänden kritisch gesehen.
Die landschaftsprägende Bedeutung des Geländes in einer Senke. Der erhöhte Grundwasserspiegel erschwert die Gründung der Gebäude und bedingt ein Verbot der Versickerung des Wassers von größeren versiegelten Flächen. Erst nach unseren Fragen wurde eine Größe der anzulegenden Zisternen festgelegt. Das darüber hinaus anfallende Wasser muss in den Kanal abgeleitet werden. Ob der größeren Mengen dann gewachsen ist?
Es bedeutet zusätzlichen Verkehr vor allem in der belasteten Wilhelm Leuschner-Straße.
Einige
Mitglieder der GRÜNEN Fraktion hatten bei der Vorstellung der
Baupläne durch den neuen Eigentümer auf zukunftsweisende
Aspekte des ökologischen Bauens gehofft, zumal sie angedeutet
wurden.
Wir
GRÜNEN waren hin- und hergerissen. Da wir ein vielleicht
ökologisch orientiertes Bebauungsprojekt nicht blockieren
wollten, hatten einige von uns bei der vergangenen Abstimmung
zugestimmt. Das Pro und Kontra haben wir hier und in der Presse
dargestellt.
Jedoch
sind gerade die ökologischen Aspekte des Bebauungsplanes (Bäume
erhalten, regenerative Energien, Wassermanagement, Verbot chemischer
Unkrautbekämpfungsmittel ...) alle vage formuliert. Es ist
ungewiss, ob sie so umgesetzt werden. Zu oft wurden gerade diese
Festsetzungen in Bebauungsplänen hinterher wieder aufgeweicht.
Am Ende siegen die wirtschaftlichen Aspekte gegenüber den
ökologischen Wünschen. Ein wesentlicher Punkt unserer
erneuten Ablehnung ist insbesondere die Reduzierung des Grünstreifens
an der Bachaue. Es darf nach den jetzigen Änderungen die
Bebauung näher an den Bach rücken als bei der Planung von
2006, die wir damals abgelehnt hatten.
Im
Laufe der Beratungen und der intensiven Beschäftigung mit den
Plänen, sind wir jedoch zu dem Schluss gekommen, dass die
kritischen Aspekte überwiegen und wir deshalb das Vorhaben
ablehnen. Die Entscheidung zur Zerstörung von Natur und
Landschaft durch Bebauung ist immer wieder ein Abwägungsprozess
zwischen Gütern und ihrer Bedeutung für die Gesellschaft.
In diesem Falle ist es die Abwägung zwischen dem Grünzug an
der Bachaue als erhaltenswerte Landschaft und dem Interesse der
Bevölkerung der Gemeinde Roßdorf an einem neuen Baugebiet
an dieser Stelle.
Fortuna
Marx, GRÜNE Fraktionsvorsitzende
Sonntag, 8. Dezember 2013
Kreismitgliederversammlung am 11.12.
Datum: 11. Dezember
Zeit: 20:00 - 22:30
am Mittwoch, den 11. Dezember 2013 um 20:00 Uhr
in Mühltal, Ortsteil Nieder-Ramstadt
Gaststätte Brückenmühle
im Bürgerzentrum, Ober-Ramstädter Str. 2
Top 1: Begrüßung und Protokoll
Top 2: Stand der Koalitionsverhandlung
Diskussion im Hinblick auf die Abstimmung zu dem Koalitionsvertrag
zwischen CDU und GRÜNE am 21.12.2013 auf der LMV in
Frankfurt
Top 3: Europawahl 2014
Diskussion und Vorbereitung des Wahlkampfs
Der Entwurf des GRÜNEN-Europawahlprogrammes 2014 ist abrufbar
unter:
www.gruene.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/EPWahlprogrammentwurf.
Bis zum 20.Dezember 2013 können Änderungsanträge gemeinsam
formuliert, vorgestellt und um Unterstützung dafür geworben werden:
https://wurzelwerk.gruene.de/group/1570763/forum/-/
message_boards/category/4390520/maximized?
_19_categoryId=4390520
Top 4: Antrag Regionalbüros
Der Antragtext steht auf Seite 3.
Top 5: Anfrage zur Aufarbeitung der Einflussnahme pädophiler
Strömungen auf Grüne Wahlprogrammen der 80er
Jahre. Erläuterungen hierzu findet ihr auf Seite 5.
Top 6: Berichte aus der Kreistagsfraktion und den Ortsverbänden
Top 7: Verschiedenes
Donnerstag, 5. Dezember 2013
Mittwoch, 4. Dezember 2013
Pressemitteilung der Kreistagsfraktion zum Thema B38
GRÜNE sehen sich in ihrer Position bestätigt
Machbarkeitsstudie- Konfliktpotential mittel bis hoch
Die Kreistagsfraktion und der Kreisverband der GRÜNEN im Landkreis Darmstadt-Dieburg
fühlen sich bestätigt in ihrer ablehnenden Haltung gegenüber einer Untersuchung, deren
Ergebnis bereits abzusehen war als sie vor der Landtagswahl in Auftrag gegeben wurde.
Ergebnisoffen war die Machbarkeitsstudie „Leistungsfähiger Anschluss des Landkreis
Darmstadt-Dieburg an das Bundesautobahn-Netz“ angelegt. Ergebnis: Es gibt kein
verwertbares Ergebnis. Aber sie hat Sachlichkeit in die Diskussion um die Verkehrsplanung
im Osten des Landkreises gebracht. Beides wurde den GRÜNEN in diesem Zusammenhang
vorher abgesprochen.
Die GRÜNEN sehen ihre Position, die sie in dieser Sache schon lange vertreten, durch die
Studie bestätigt: Der überwiegende Teil des Verkehrs, der in der Hauptverkehrszeit Staus an
den östlichen Einfallstraßen nach Darmstadt verursacht, strebt Ziele in der Stadt selbst an.
Eine Umgehung kann deshalb nicht die erwartete Entlastung bringen.
Eine Verlängerung der B 38 nach Norden durch das Messeler Hügelland würde ökologisch
äußerst wertvolle Waldgebiete zerstören und wäre aufgrund ihres Schutzstatus als Natura
2000-Gebiete nicht genehmigungsfähig.
Dass in der Studie auch eine Verkehrsentlastung durch den vierspurigen Ausbau der B 426
südlich von Darmstadt geprüft wurde, ist nach Meinung der GRÜNEN Ausdruck der
Verzweiflung der Straßenbauverfechter. Denn, an der Felsnase in Mühltal ist bekanntlich
kein Platz für einen Radweg. Wie soll dort ein vierspuriger Ausbau erfolgen? Hätten die
Felsnase komplett gesprengt, die Gebäude der Azur und die Christophorus-Schule komplett
abgerissen werden sollen? An die Kosten eines vierspurigen Ausbaus des Lohbergtunnnels
wagt man ohne Schwindelgefühle gar nicht zu denken.
Die dritte vorgestellte Variante, eine ortsferne Umgehung östlich von Darmstadt, aber auf
Darmstädter Gemarkung, ohne vorherige Absprache mit der Stadt zu prüfen, hieße die
Rechnung ohne den Wirt zu machen.
Herr Weber von Hessen Mobil hat die Sachlage in seiner zusammenfassenden
Stellungnahme so treffend auf den Punkt gebracht, dass sich jegliche weitere Diskussion
erübrigt hat: „Alle drei Varianten zeigen keine nennenswerten Verbesserungen im Hinblick
auf die Fragestellung und das Ziel. Alle Varianten sind mit erheblichen Problemen und
Konfliktpotenzialen behaftet.“
Das Fazit der GRÜNEN: Die sechsstellige Summe, die die Studie gekostet hat, hätte in
anderen Bereichen sinnvoller eingesetzt werden können: in innovative Modelle zur Stärkung
der Leistungsfähigkeit des Öffentlichen Personennahverkehrs, wie beispielsweise die
ebenfalls in einer von der DADINA in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie einer
Straßenbahnverbindung in den Ostkreis.
Car-Sharing, Fahrgemeinschaftsmodelle, attraktive ÖPNV-Angebote, Elektromobilität, das
sind die Aufgaben, denen sich eine verantwortungsvolle zukunftsweisende Verkehrspolitik
stellen muss. Nur so kann eine verkehrliche und ökologische Entlastung erreicht werden
Machbarkeitsstudie- Konfliktpotential mittel bis hoch
Die Kreistagsfraktion und der Kreisverband der GRÜNEN im Landkreis Darmstadt-Dieburg
fühlen sich bestätigt in ihrer ablehnenden Haltung gegenüber einer Untersuchung, deren
Ergebnis bereits abzusehen war als sie vor der Landtagswahl in Auftrag gegeben wurde.
Ergebnisoffen war die Machbarkeitsstudie „Leistungsfähiger Anschluss des Landkreis
Darmstadt-Dieburg an das Bundesautobahn-Netz“ angelegt. Ergebnis: Es gibt kein
verwertbares Ergebnis. Aber sie hat Sachlichkeit in die Diskussion um die Verkehrsplanung
im Osten des Landkreises gebracht. Beides wurde den GRÜNEN in diesem Zusammenhang
vorher abgesprochen.
Die GRÜNEN sehen ihre Position, die sie in dieser Sache schon lange vertreten, durch die
Studie bestätigt: Der überwiegende Teil des Verkehrs, der in der Hauptverkehrszeit Staus an
den östlichen Einfallstraßen nach Darmstadt verursacht, strebt Ziele in der Stadt selbst an.
Eine Umgehung kann deshalb nicht die erwartete Entlastung bringen.
Eine Verlängerung der B 38 nach Norden durch das Messeler Hügelland würde ökologisch
äußerst wertvolle Waldgebiete zerstören und wäre aufgrund ihres Schutzstatus als Natura
2000-Gebiete nicht genehmigungsfähig.
Dass in der Studie auch eine Verkehrsentlastung durch den vierspurigen Ausbau der B 426
südlich von Darmstadt geprüft wurde, ist nach Meinung der GRÜNEN Ausdruck der
Verzweiflung der Straßenbauverfechter. Denn, an der Felsnase in Mühltal ist bekanntlich
kein Platz für einen Radweg. Wie soll dort ein vierspuriger Ausbau erfolgen? Hätten die
Felsnase komplett gesprengt, die Gebäude der Azur und die Christophorus-Schule komplett
abgerissen werden sollen? An die Kosten eines vierspurigen Ausbaus des Lohbergtunnnels
wagt man ohne Schwindelgefühle gar nicht zu denken.
Die dritte vorgestellte Variante, eine ortsferne Umgehung östlich von Darmstadt, aber auf
Darmstädter Gemarkung, ohne vorherige Absprache mit der Stadt zu prüfen, hieße die
Rechnung ohne den Wirt zu machen.
Herr Weber von Hessen Mobil hat die Sachlage in seiner zusammenfassenden
Stellungnahme so treffend auf den Punkt gebracht, dass sich jegliche weitere Diskussion
erübrigt hat: „Alle drei Varianten zeigen keine nennenswerten Verbesserungen im Hinblick
auf die Fragestellung und das Ziel. Alle Varianten sind mit erheblichen Problemen und
Konfliktpotenzialen behaftet.“
Das Fazit der GRÜNEN: Die sechsstellige Summe, die die Studie gekostet hat, hätte in
anderen Bereichen sinnvoller eingesetzt werden können: in innovative Modelle zur Stärkung
der Leistungsfähigkeit des Öffentlichen Personennahverkehrs, wie beispielsweise die
ebenfalls in einer von der DADINA in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie einer
Straßenbahnverbindung in den Ostkreis.
Car-Sharing, Fahrgemeinschaftsmodelle, attraktive ÖPNV-Angebote, Elektromobilität, das
sind die Aufgaben, denen sich eine verantwortungsvolle zukunftsweisende Verkehrspolitik
stellen muss. Nur so kann eine verkehrliche und ökologische Entlastung erreicht werden
Gemeindevertretung am Donnerstag
Bereits am Donnerstag, 5.12., findet um 19 Uhr im Schulungsraum der Feuerwehr Roßdorf die letzte Sitzung des Jahres 2013 statt. Hauptpunkt ist natürlich die Beratung des Haushalts 2014.
Des weiteren wird über die Vergabe des Geländes "Alter Bahnhof" entschieden.
Die Sitzung ist wie immer öffentlich.
Des weiteren wird über die Vergabe des Geländes "Alter Bahnhof" entschieden.
Die Sitzung ist wie immer öffentlich.
Dienstag, 3. Dezember 2013
Öffentlicher Nahverkehr: Jetzt auch „von gegenüber“ und „außen rum“!
Für
die GRÜNEN im Roßdörfer Parlament ist die
Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs ein Kernthema, in das
wir viel Aufmerksamkeit und Zeit investieren.
Ab
dem 15.12.13 (Fahrplanwechsel) wird es auch im Ortsteil Roßdorf
einen „Ringverkehr“ geben.
Das
sind Busse, die aus Darmstadt kommen, kurz halten und im
Kreisverkehr mit neuen Fahrgästen wieder nach Darmstadt
zurückfahren.
Das
kennen wir bestens aus Gundernhausen (Linie 673).
Jetzt
betrifft es die „Goldkaute“ in Roßdorf mit der Linie K 55.
Insgesamt
neun Busse werden im Tagesverlauf aus Darmstadt kommend einen kurzen
Zwischenstopp an der OHI-Haltestelle machen, dort Fahrgäste nach
Darmstadt mitnehmen, dann über die B 38 zur Dieburgerstraße
fahren, dann geht es weiter nach Darmstadt. Für die Anwohner an
der OHI sind das leicht erreichbare Zusatzverbindungen nach
Darmstadt.
Wir
bedanken uns bei der DADINA, die auf diesem Weg bisherige unnütze
Leerfahrten und Standzeiten der Busse in echte Fahrtzeiten
umgewandelt hat. Mehr Nutzen ohne zusätzliche Kosten; das ist
optimal!
Wir
GRÜNEN haben mitgeholfen, eine Unklarheit bei dieser neuen
Busführung aus dem Weg zu räumen.
Wir
konnten im Kontakt mit allen Beteiligten (Gemeindeverwaltung, DADINA,
Fahrgäste) klären, dass diese Busse nicht durch den engen
Wiesenweg, sondern „außen rum“ über die B 38 zur
Dieburgerstraße fahren. Und die Abfahrtstelle an der OHI ist
dann eben „von gegenüber“.
Zur
Info: der Wiesenweg ist die Querverbindung der nach Reinheim
führenden Erbacherstraße zur nach Gundernhausen führenden
Dieburgerstraße.
Er
ist sehr eng, und vor allem liegt der Kinderspielplatz direkt daran
und der Zugang zum Kindergarten führt direkt darüber.
Nicht
nur wir GRÜNEN meinen: Busse sind da fehl am Platz. Bis jetzt
fuhr ein einziger Bus um kurz nach 8 Uhr dort entlang. Die neun neuen
Busse fahren ab OHI 8:26, 9:26, 10:26, 14:31, 15:11, 15:31, 16:31,
17:58, 18:11, außen rum zur Dieburgerstraße. Natürlich
wird diese Neuerung an den Fahrplantafeln angezeigt und vom
Busbetreiber HAV den Fahrern mitgegeben.
Die
anderen Veränderungen im Fahrplan sind nicht so spektakulär.
Es
gibt eine ganze Menge von Verschiebungen im Minutenbereich. Dies
betrifft die Frühbusse nach Darmstadt vor 6 Uhr, die besser an
die Fahrtzeiten der Bahn am Hauptbahnhof angepasst wurden. Alle
Fahrtzeiten der K-Busse wurden verlängert, um mehr Pünktlichkeit
zu erreichen.
Fazit
Die
fahrplanmäßige Busanbindung ist weiter auf einem sehr
guten Niveau. In den ersten Tagen nach dem Fahrplanwechsel am
15.12.13 sollte man sich aber die neuen Fahrtzeiten genau ansehen, da
sich vieles verschoben hat. Bleibt zu hoffen, dass sich auch die
Fahrer und beteiligten Firmen (HAV, WERNER) an die Vorgaben halten.
Frieder
Kaufmann, Fraktion Bündnis90/Die Grünen
Sonntag, 1. Dezember 2013
Dienstag, 26. November 2013
Freie Bahn für freie Raser auf der B26
Ohne jede Absprache oder
Vorankündigung hat Hessen-Mobil (früher Straßenverkehrsamt)
seit November 2012 das Tempolimit auf der B 26
mit der zynischen Begründung aufgehoben, dass die Unfallzahlen
das nicht rechtfertigen würden.
Ob auf Ministeranweisung
oder aus eigenem Antrieb spielt keine Rolle. Denn es ist zynisch,
weil das Tempolimit genau zur Senkung des Unfallrisikos eingeführt
worden war.
Wir Grünen haben
dazu eine Anfrage im
Roßdörfer Parlament gestellt, bei
der es um die Hauptauswirkungen dieser Maßnahme ging:
wachsender Lärm und steigendes Unfallrisiko.
Die Antwort war
ernüchternd, aber auch empörend:
Natürlich hatte sich
Roßdorfs Bürgermeisterin sofort beim „Amt“ beschwert.
Dessen Reaktion war aber eher nach Art der Kaiserlichen Beamten: Frei
übersetzt: Das geht Roßdorf nichts
an, nur bei Kleinkram geruhen wir euch zu informieren.
Empörend ist, dass
schon genau das eingetreten ist, was die zynische Begründung
herauf beschwört. Die Unfallzahlen sind massiv gestiegen, und
die Schwere der Unfälle auch.
Im Roßdörfer
Parlament gab es bei diesem Tagesordnungspunkt einen spontanen
Zwischenruf: “So was kann nur ein Vollidiot
veranlasst haben“.
Nach unseren Ermittlungen
gab es seit Aufhebungen des Tempolimits mindestens 5 schwere Unfälle,
dabei wurden vier Menschen verletzt, eine Person schwer.
Die Feuerwehr Roßdorf
leistete in mindestens vier Fällen technische Hilfe, dabei
wurden 30 Feuerwehrleute und 9 Fahrzeuge eingesetzt.
Jeder durch die Aufhebung
des Tempolimits ermöglichte Unfall ist einer zu viel.
Im Internet kursieren
begeisterte Einträge vor allem von Motorradfahrern, die sich für
die „geile Strecke“ bedanken, Sie sorgen
mit für die zweite sehr negative Auswirkung: der Lärm hat
stark zugenommen, vor allem nachts.
Als Antwort auf unsere
Anfrage hörten wir, dass die Gemeinde Roßdorf die
Anwohner bei ihrem Protest stark unterstützt. Auch der Kreistag
stellte sich (auf Antrag der CDU) hinter die Forderung nach
Wiedereinführung des Tempolimits und einer nächtlichen
weiteren Temporeduzierung.
Egal wer Nachfolger des
FDP-Verkehrsministers wird: Das Verkehrsministerium ist der
Dienstherr von „Hessen-Mobil“, und kann per Amtsanweisung
verordnen, was der gesunde Menschenverstand schon lange weiß.
Lärm macht krank, und Rasen ist gefährlich.
Frieder Kaufmann, Fraktion
Bündnis90/Die Grünen
Montag, 25. November 2013
Samstag, 23. November 2013
Schwarz-Grün für Hessen?
Heute tagte der Parteirat in Frankfurt. Von den 58 stimmberechtigten Menschen stimmten 51 für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der CDU, eine doch erstaunlich große Mehrheit.
Am 21. Dezember wird es ebenfalls in Frankfurt zu einer Landesmitgliederversammlung kommen, da soll dann die Entscheidung über die Koalition fallen. Ich fahre hin, wer kommt mit?
Am 21. Dezember wird es ebenfalls in Frankfurt zu einer Landesmitgliederversammlung kommen, da soll dann die Entscheidung über die Koalition fallen. Ich fahre hin, wer kommt mit?
Freitag, 22. November 2013
Die Grünen in Klausur
Von Heute bis Sonntag ist fast die komplette Fraktion in der Rhön zur Klausurtagung. In erster Linie geht es um den Gemeindehaushalt 2014, genügend Lektüre für ein komplettes Wochenende.
Donnerstag, 21. November 2013
Kommission "innerörtliche Entwicklung" gewählt
Ursprünglich
hatte das Parlament im Juni 2013 den Gemeindevorstand aufgefordert,
ein städtebauliches
Konzept für beide Ortsteile durch die Verwaltung ausarbeiten zu
lassen.
Auch die Grünen hatten dem zugestimmt, aber noch inhaltliche
Vorschläge gemacht und zusätzliche Fragen zum Thema
eingebracht.
Diesen
Ball des Parlaments hat der Gemeindevorstand zurück gespielt,
und beschlossen, eine Kommission aus Gemeindevertretern und
Sachkundigen aus der Bevölkerung in diese Arbeit einzubeziehen.
Das
ist eigentlich ein richtiger Schritt.
Nur
leider ist die SPD mit ihrer Mehrheit etwas zu kurz gesprungen. Die
Grünen hatten beantragt, insgesamt 6 Sachkundige zu wählen.
Das befürworteten aber nur die Grünen und die CDU. Die SPD
beharrte auf nur drei Sachkundigen, und setze sich durch.
Wir
haben keinerlei Verständnis für die vorgebrachte Behauptung
der Bürgermeisterin, ein 17-köpfiges Beratungsgremium sei
nicht arbeitsfähig, ein 14-köpfiges aber sehr wohl.
Es
gibt gute Erfahrungen mit der noch arbeitenden Kommission zum Misch-
und Gewerbegebiet B 38, in der fünf Sachkundige mitarbeiten.
Die
neue Kommission wird ein viel größeres Aufgabengebiet als
die B 38-Kommission haben, muss sie doch beide Ortsteile analysieren
und Vorschläge erarbeiten.
Vor
allem aber würde die Einbindung von mehr Sachkundigen ganz
unterschiedliche Erfahrungen, Lebensperspektiven und Blickwinkel
liefern, auf die wir nicht verzichten wollen.
Dazu
kommt, dass wirklich alle Vorgeschlagenen ein hohes Maß an
Fachkunde und Sachkompetenz aufzuweisen haben, alt und jung genauso
vertreten wären wie Männer und Frauen.
An
dieser Stelle wollen wir allen Kandidatinnen und Kandidaten dafür
danken, dass sie sich für diese Bürgerbeteiligung in ihrer
Heimatgemeinde bereit erklärt haben.
Das
verdient Anerkennung.
In
der neuen Kommission werden als Grünen-Vertreter Yvonne
Döhner-Dietrich und Frieder Kaufmann mitarbeiten.
Obwohl die Kommission eigentlich hinter geschlossenen Türen
tagen wird, gehen wir davon aus, dass hier viele Ideen einfließen
werden. Wir freuen uns über eine rege Diskussion in Roßdorf
und Gundernhausen.
Wir
Grünen wünschen,
dass diese Kommission im Sinn eines Dorferneuerungsprogramms für
beide Ortsteile Ideen der Bürgerinnen und Bürger aufgreift.
Frieder
Kaufmann, Fraktion Bündnis 90 /die Grünen
Mittwoch, 20. November 2013
Grüner Treff am 21.11.
Einladung
zum Grünen Treff
Die
Grünen aus Roßdorf und Gundernhausen laden
ein
zum
Grünen
Treff am Donnerstag,
den
21.11.13 um 20.00 Uhr das Bürgerzentrum „Neue Schule“, Raum
K1
Thema:
Zukunft in Roßdorf und Gundernhausen
- Visionen
und konkrete Anliegen
Wir
wollen mit unseren Gästen darüber sprechen, wie sich unsere
Gemeinde verändern soll oder wird. Was wünschen Sie sich
für die Zukunft unserer Gemeinde? Was macht sie lebens- und
liebenswert?
Das
Gemeindeparlament hat während seiner letzten Sitzung
beschlossen, dass eine Kommission zur innerörtlichen Entwicklung
von Roßdorf und Gundernhausen gebildet wird. Die Vertreter der
politischen Parteien sind benannt und die sachkundigen Bürger
gewählt worden.
Wir
Grünen wünschen uns, dass diese Kommission im Sinn eines
Dorferneuerungsprogramms für beide Ortsteile Ideen der
Bürgerinnen und Bürger aufgreift.
Deshalb
wollen wir mit Ihnen beim Grünen Treff Ideen sammeln, die unsere
Vertreter gerne in der Kommission zur Diskussion stellen. Beteiligen
Sie sich.
Wir
freuen uns auf Ihren Besuch!
Jutta Quaiser,
info@gruene-rossdorf.de
Montag, 18. November 2013
Der neue Parkplatz von Roßdorf?
Der neue Markt auf dem Gelände der ehemaligen Kläranlage scheint gut angenommen zu werden,
dies zeigte der Adventsverkauf am Sonntag. Allerdings ist die Parkplatzsituation recht drastisch. Der REWE-Parkplatz war voll, der Holzweg zugeparkt, der Sportplatz auch, nix ging mehr. Auch der Feldweg vom Markt zur Bundesstraße war zu, am Ende wurde auch der Standstreifen der B38 genutzt.
Spätestens da wird es gefährlich, sowohl für den Verkehr auf der B38 als auch für die Leute, die dann zu Fuß zum Markt streben.
Auch wurde die B38 genutzt, um direkt zum Markt abzubiegen bzw. vom Markt aus auf dem "Feldweg" wieder direkt auf die B 38 zu kommen.
Die Frage, wie sich ein solcher Ansturm von Autos an einem einzigen Standort bewältigen lassen soll, dürfte schwer zu beantworten sein.
Erst bauen und dann nachdenken, kann nicht schlau sein. Wie wird das erst, wenn das ganze Gebiet erschlossen ist?
dies zeigte der Adventsverkauf am Sonntag. Allerdings ist die Parkplatzsituation recht drastisch. Der REWE-Parkplatz war voll, der Holzweg zugeparkt, der Sportplatz auch, nix ging mehr. Auch der Feldweg vom Markt zur Bundesstraße war zu, am Ende wurde auch der Standstreifen der B38 genutzt.
Spätestens da wird es gefährlich, sowohl für den Verkehr auf der B38 als auch für die Leute, die dann zu Fuß zum Markt streben.
Auch wurde die B38 genutzt, um direkt zum Markt abzubiegen bzw. vom Markt aus auf dem "Feldweg" wieder direkt auf die B 38 zu kommen.
Die Frage, wie sich ein solcher Ansturm von Autos an einem einzigen Standort bewältigen lassen soll, dürfte schwer zu beantworten sein.
Erst bauen und dann nachdenken, kann nicht schlau sein. Wie wird das erst, wenn das ganze Gebiet erschlossen ist?
Freitag, 15. November 2013
Yvonne macht es
Wichtigster Punkt der Mitgliederversammlung war die Vorstandswahl. Neue Vorsitzende der Roßdörfer Grünen ist nun Yvonne Döhner-Dietrich, die einstimmig gewählt wurde. Aus Gundernhausen kommend, in Roßdorf wohnend, das passt prima. Am 19. Januar, zum Neujahrempfang, wird Sie erstmals die Begrüßungsrede halten. Viel Erfolg im neuen Amt!
Mittwoch, 13. November 2013
Grüne gegen Erhöhung der Kindergartenbeiträge
Die
SPD Fraktion hat am letzten Freitag in der Gemeindevertretersitzung
die Erhöhung aller Kindertagesstättenbeiträge um 10 %
beschlossen. Wir
haben dies aus grundsätzlichen Gründen abgelehnt.
Bund und Land lassen die Kommunen hier mit den Kosten im Regen
stehen. Für die gesellschaftlich wichtige Kinderbetreuung müssen
Bund und Land Hessen auch zu ihrer Verantwortung stehen und zur
Finanzierung stärker beitragen. Hier könnte die SPD in den
Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene tätig werden.
Wir
wollen die Ganztagesbetreuung ausbauen. Roßdorf wirbt mit
Familienfreundlichkeit. Dies soll auch für alle Familien so
bleiben.
Wir
Grünen haben in der Parlamentsdebatte in Roßdorf davor
gewarnt, die Kinderbetreuungskosten in den nächsten Jahren auf
einen Elternanteil von 25% der Gesamtkosten zu erhöhen. Aktuell
sind es 18 %. Natürlich können sich gut doppelverdienende
Eltern teurere Kita-Plätze und Krippenplätze leisten.
Von
einer Erhöhung besonders betroffen, sind die Familien,
die vom niedrigen Lohn ihrer Arbeit leben und keine sozialen
Leistungen erhalten,
weil sie knapp über der Einkommensgrenze liegen. Sie können
aber auch nicht von den steuerlichen Vorteilen für
Gutverdienende profitieren. Diese Familien sind von allen Erhöhungen
stark betroffen (Strom, Wasser, Mieten, Maut ...).
Auch
mit einer möglichen Differenzierung der Kita-Gebühren nach
Einkommen, würde immer noch keine Gerechtigkeit hergestellt
werden – zumal der Aufwand für die Gemeinde sehr hoch wäre.
Nur eine Änderung des Steuersystems könnte hier etwas
ausgleichend wirken.
Wir
Grünen wollen uns die niedrigen Kinderbetreuungskosten in der
Gemeinde leisten und keine
Kinder wegen zu hoher Gebühren vom Kita-Besuch ausschließen.
Fortuna
Marx, GRÜNE Fraktionsvorsitzende
Dienstag, 12. November 2013
Grüner Treff am 21.11.
Die
Grünen aus Roßdorf und Gundernhausen laden
ein
zum
Grünen
Treff am Donnerstag,
den
21.11.13 um 20.00 Uhr das Bürgerzentrum „Neue Schule“, Raum
K1
Thema:
Zukunft in Roßdorf und Gundernhausen
- Visionen
und konkrete Anliegen
Wir
wollen mit unseren Gästen darüber sprechen, wie sich unsere
Gemeinde verändern soll oder wird. Was wünschen Sie sich
für die Zukunft unserer Gemeinde? Was macht sie lebens- und
liebenswert?
Wir
freuen uns auf Ihren Besuch!
Dienstag, 5. November 2013
Es ist Sitzungswoche in Roßdorf
Heute tagen alle Ausschüsse gemeinsam ab 18 Uhr im Bürgerzentrum "Neue Schule" in Roßdorf. Am Freitag um 19 Uhr tagt die Gemeindevertretung im Feuerwehrhaus Gundernhausen. Bei allen Sitzungen sind Zuschauer erlaubt und erwünscht. Es gibt interessante Themen. Die wichtigsten sind:
1. Vorlage des Haushaltsplanes für 2014, des Investitionsprogramms von 2013-2020, des Haushaltskonsolidierungskonzeptes 2014 und des Wirtschaftsplanes der Gemeindewerke 2014 und des Waldwirtschaftsplanes 2014. (Nur am Freitag)
2. Vergabe Gelände "Alter Bauhof". Noch ist nix bekannt, Heute Abend wird die Katze aus dem Sack gelassen. 2 Anbieter soll es geben, wir müssen uns überraschen lassen.
3. Veränderung der Gebührensatzung für die Kindertagesstätten. Das bedeutet, satte 10% sollen die Gebühren erhöht werden, vor einem Jahr klang das noch anders.
4. Kommission "innerörtliche Entwicklung", hier besonders die Wahl sachkundiger Bürger. Die SPD ist wohl der Meinung, 3 handverlesene Bürger würden bei 9 Mitgliedern der Gemeindevertretung und 2 aus dem Gemeindevorstand ausreichen. Wir finden das zu wenig und haben 3 weitere vorgeschlagen.
1. Vorlage des Haushaltsplanes für 2014, des Investitionsprogramms von 2013-2020, des Haushaltskonsolidierungskonzeptes 2014 und des Wirtschaftsplanes der Gemeindewerke 2014 und des Waldwirtschaftsplanes 2014. (Nur am Freitag)
2. Vergabe Gelände "Alter Bauhof". Noch ist nix bekannt, Heute Abend wird die Katze aus dem Sack gelassen. 2 Anbieter soll es geben, wir müssen uns überraschen lassen.
3. Veränderung der Gebührensatzung für die Kindertagesstätten. Das bedeutet, satte 10% sollen die Gebühren erhöht werden, vor einem Jahr klang das noch anders.
4. Kommission "innerörtliche Entwicklung", hier besonders die Wahl sachkundiger Bürger. Die SPD ist wohl der Meinung, 3 handverlesene Bürger würden bei 9 Mitgliedern der Gemeindevertretung und 2 aus dem Gemeindevorstand ausreichen. Wir finden das zu wenig und haben 3 weitere vorgeschlagen.
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