Montag, 31. Dezember 2012

Wir wünschen Euch ein glückliches und uns ein erfolgreiches Jahr 2013.
Es wird im kommenden Jahr viel zu tun geben mit Bundestags- und Landtagswahl.
Das ist die beste Gelegenheit, bei den Grünen einzusteigen.

Montag, 24. Dezember 2012

Frohe Weihnachten

Fraktion und Ortsverband wünschen allen Freundinnen und Freunden ein schönes Weihnachtsfest. Nach den hoffentlich geruhsamen Feiertagen und dem Rutsch ins neue Jahr kann es dann munter weitergehen.

Dienstag, 18. Dezember 2012

Man muss nicht nur gute Ideen haben...

Neue Busführung in Gundernhausen


Die neue Linienführung bei der Rückfahrt aus Darmstadt wird in Gundernhausen positiv gesehen. Kein Wunder, dass sich alle Parteien für ihre gute Idee lobten.
Als es aber an die Überwindung der Hürden bei der Umsetzung ging, da gab es nur noch ganz wenige handelnde Personen.
Hürde 1: Der RMV forderte bei 10.000 Mehrkilometer im Jahr plötzlich Kostenneutralität. Der in der Beratung gefundene Kompromiss war, nur die stündlich zur Minute 38 ab Luisenplatz startenden Busse und einige Schulbusse über den Stetteritz zu führen. Der Rest bleibt auf der Hauptstraße. Einen Begegnungsverkehr im engen Ortskern gibt es nicht mehr.
Hürde 2: Die Kommunikation. Das Gemeindeblatt druckte zwar den von uns GRÜNEN jährlich aktualisierten Fahrplan „Alle Busse auf einen Blick“ ab, nicht aber die Erläuterungen aus dem Rathaus. Die meisten Fahrgäste hätten ab dem 10.12.12 ohne jede erläuternde Information staunend da gestanden. Nur im Echo stand eine Info. Unseren Lösungsvorschlag haben wir dann auch selbst umgesetzt: an allen 9 Haltestellen in Gundernhausen hängt seit dem Samstag vor dem Fahrplanwechsel eine Erläuterung aus dem Rathaus. Das kam gut an.
Hürde 3: „Endlich weiß ich wie es geplant ist. Jetzt müssen es nur noch die Fahrer wissen" sagte eine Gundernhäuserin am Montag, nachdem der x-te Fahrer im alten Trott fuhr.
Drei Tage dauerte es, bis die von uns genervte DADINA beim Linienbetreiber WERNER durchsetzen konnte, dass den Fahrern ein Fahrtroutenplan in die Hand gedrückt wurde. Endlich hatten die eine Info, wie sie fahren müssen. Einer hat sich sogar bei uns bedankt.
Vierte Hürde: es gab das Gerücht, dass die neue kleine Ortsrundfahrt extra kostet, weil fahrplantechnisch die eine Fahrt am Stetteritz endet, und die Weiterfahrt im gleichen Bus am Stetteritz beginnt,
Alles Käse. Wer im Internet beim RMV nachsieht, bekommt die Info, dass am Stetteritz ein „Umsteigen“ erfolgt, aber die Fahrt bis zur Nordhäuser als eine Strecke gilt.
Jetzt läuft alles nach Plan. Unser grünes Fazit: Man muss nicht nur gute Ideen haben, man muss sie auch umsetzen.
Frieder Kaufmann

Montag, 17. Dezember 2012

Zum Thema Breitband in Roßdorf

Internetzugang für Alle – Breitbandversorgung in öffentlicher Hand?


Im Dezember musste sich die Gemeindevertretung erneut mit der Entscheidung zur Gründung eines Zweckverbandes der Landkreisgemeinden um die Versorgung der Orte mit Breitband-Internetzugang zu verbessern. In unserer Gemeinde sind inbesondere Bessunger Forsthaus und Gundernhausen und Außenlagen schlecht versorgt mit einem ausreichend schnellen Internetzugang. In den kleinen Odenwaldgemeinden des Landkreises ist dies noch viel schwieriger.
Es ist auch eine Frage der Solidarität der Gemeinden untereinander, damit alle versorgt werden. Große Telekommunikationsfirmen interessieren sich nur für die lukrativen großen Gemeinden ohne Ortsteile. Wenn nun die Gemeinden gemeinsam ein eigenes Breitbandnetz legen, ist das ein finanzielles Risiko, wenn in den nächsten 20 Jahren nicht genügend Verträge zur Internetversorung mit Breitband von den Einwohnerinnen und Einwohnern abgeschlossen werden.
Für uns Laien in der Gemeindevertretung war es schwieirg zu entscheiden, da keiner recht einschätzen kann, welche Technik sich bezüglich Internet in den nächsten Jahrzehnten entwickeln wird. Aber – es muss was passieren. Wir sind der Meinung, dass die Versorgung mit Internet heute so grundlegend ist, wie die Versorgung mit Strom, Gas und Wasser. Deshalb muss die öffentliche Hand das gewährleisten. Die Mehrheit von uns hat mit Bauchgrimmen dem Breitbandprojekt zugestimmt, einige haben sich mit dem selben Bauchgrimmen enthalten. Die entscheidung wird jetzt in allen Gemeinde des Landkreises gefällt. Die Gemeinde entsendet Vertreter, die bei den weiteren Entscheidungen im Zweckverband zur Breitbandversorgung mitreden werden. Also haben wir noch Einfluss.
(Fortuna Marx)

Dienstag, 11. Dezember 2012

Weichmacher in Krippen und Kitas

Grüne setzen sich durch
 
Maßnahmen zur Eindämmung einer möglichen Weichmacherbelastung in den örtlichen Kitas werden beschlossen
Im März 2012 haben wir Grünen den Antrag in der Gemeindevertretung gestellt, den Weichmachergehalt in den Kinderkrippen und Kitas untersuchen zu lassen.
Wie schon berichtet, wollten wir anhand von Staubproben untersuchen lassen, ob auch in Roßdorf und Gundernhausen die Raumluft in Kitas ungesund hoch mit Weichmachern belastet ist.
Kunststoffe, wie Weich-PVC, enthalten gesundheitsschädliche Phthalate als Weichmacher, auf die besonders kleine Kinder empfindlich reagieren können. Diese Chemikalien können hormonell wirksam sein oder Allergien auslösen.
In den Ausschussberatungen der Gemeinde konnten wir uns mit unserem ursprünglichen Antrag nicht durchsetzen. SPD und CDU zeigten kein Interesse daran, konkrete Messwerte zu ermitteln, was wir sehr bedauern. So werden wir nicht erfahren, ob in unseren Kitas bedenkliche Weichmacherbelastungen vorliegen oder nicht.
In einem ersten Schritt einigten wir uns darauf, dass wir Grünen einen Fragebogen für die Kitas entwickelten, in dem die Verwendung von Weich-PVC-Gegenständen ab gefragt wurde. Außerdem erstellten wir ein erstes Infoblatt für Eltern und Kita-Beschäftigte. Grundlage dafür waren Gespräche von uns mit Fachleuten des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) und eine Empfehlung des Hessischen Sozialministeriums. Informationsmaterial über die Bedenklichkeit von Weich-PVC-Produkten gibt es im Internet genug (z.B.:www.bund.net).
Mit unserem schließlich eingebrachten Änderungsantrag konnten wir uns dann im Gemeindeparlament durchsetzen, da die Antworten in den Fragebögen zeigen, dass allerhand Weich-PVC-haltige Materialien in den Kitas verwendet werden. Der Gemeindevorstand wurde zu folgenden Maßnahmen einstimmig beauftragt:
Es werden Lüftungspläne für jede Kindertagesstätte erstellt.
Es wird eine Beschaffungsrichtlinie erstellt, die sicher stellt, dass bei Beschaffungen, Renovierungen und Instandsetzungen PVC-freie Materialien gekauft werden.
In jährlich wiederkehrenden Informationen werden die Eltern der Kitas über die Problematik von Weich-PVC-haltigen Produkten und mögliche Alternativen informiert
Die Kindergartenträger der Kitas werden ebenfalls mit den vorhandenen Materialien informiert und um entsprechende Maßnahmen gebeten. Sie werden bei Interesse zu einem gemeinsamen Treffen zur Erörterung der Maßnahmen eingeladen.
Eine gute Entscheidung, weil wir die Entscheidung gegen die Verwendung von Weich-PVC in den örtlichen Kitas erreicht haben.
Jutta Quaiser, Grüne Fraktion

Sonntag, 9. Dezember 2012

Presseerklärung der Kreistagsfraktion zur B26

Freie Fahrt in die Umweltzone Die Kreistagsfraktion der GRÜNEN im Landkreis Darmstadt-Dieburg kann weder die Entscheidung von Hessen Mobil, die Geschwindigkeitsbeschränkungen auf der B26 zwischen Darmstadt und Dieburg aufzuheben nachvollziehen, noch ist ihr die Begründung, dies sei wegen der „geringen Unfallzahlen“ geschehen, einleuchtend.
Lediglich aus der Tagespresse hatten die GRÜNEN, wie auch der Landkreis und die anliegenden Städte und Gemeinden von den Entscheidungsgründen erfahren.
Wir fordern die unverzügliche Rücknahme dieser Entscheidung, die Hessen Mobil selbst gegen Bedenken der Polizeibehörde getroffen und umgesetzt hat. Der Landkreis wurde ebenso wenig angehört wie die Stadt Darmstadt und die an der Trasse liegenden Gemeinden“, so die Mitteilung der GRÜNEN.
Die Bürgerinnen und Bürger der anliegenden Kommunen sind direkt von den zusätzlichen Emissionen durch Lärm und Abgase betroffen.
Die Entscheidung ist umso unverständlicher, wenn man weiß, dass in der Stadt Darmstadt die Ausweisung einer Umweltzone dringend erforderlich ist, um die Feinstaubbelastung der Anwohner vielbefahrener Straßen zu reduzieren.
Doch völlig absurd finden die GRÜNEN die Begründung für die getroffene Entscheidung, durch die Straßenerneuerung seien die Unfälle zurückgegangen und daher könne die Geschwindigkeit freigegeben werden. „Sinkende Unfallzahlen sind in der Regel Folge von Geschwindigkeitsbegrenzungen, wenn jetzt mit den geringeren Unfallzahlen die Aufhebung von Geschwindigkeitsbegrenzungen begründet wird, dann werden in unverantwortlicher Weise Ursache und Wirkung vertauscht“, so die Fraktionsvorsitzende Brigitte Harth. Eingeführt wurde die Begrenzung auf 130 km/h seinerzeit unter anderem wegen der verkürzten Ein- und Ausfahrten, die ein erhöhtes Unfallrisiko darstellen, wenn sich auffahrenden Fahrzeuge in den mit hohen Geschwindigkeiten fließenden Verkehr einfädeln müssen. Daran hat die Straßenerneuerung nichts geändert. Sinkende Unfallzahlen sind nicht zuletzt der umsichtigen Fahrweise der Verkehrsteilnehmer zu verdanken. Behördlich angeordnete Aufhebungen von Geschwindigkeitsbegrenzungen geben nach Ansicht der Grünen ein falsches Signal.
Umweltpolitischen Aspekte wurden bei der Entscheidung offenbar überhaupt nicht berücksichtigt. „Während landauf landab über die Einführung von Umweltzonen diskutiert und um Verständnis geworben wird, gibt eine Behörde gleichzeitig feinstaubmindernde Regulierungen auf und erlaubt „freie Fahrt“ bis an die Stadtgrenzen der stark belasteten Stadt Darmstadt. Die Grünen fragen sich, ob die Verantwortlichen wohl meinen, der auf der B 26 erzeugte Feinstaub mache an den Stadtgrenzen halt.
Selbst unter dem Aspekt des Abbaus von überflüssigen Verkehrsschildern kann die Aktion nicht gerechtfertigt werden, denn nur zugunsten der Verkehrssicherheit sind derartige Maßnahmen vertretbar, keinesfalls zu deren Lasten und auf Kosten der Umwelt. Die Grünen wollen die Erhöhung der Unfallzahlen nicht abwarten, sondern fordern eine Wiedereinführung der Geschwindigkeitsbegrenzung-jetzt.
GRÜNE Fraktion im Kreistag Darmstadt-Dieburg

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Neujahrstreff am 20.01.2013



Roßdorf / Gundernhausen




Neujahrstreff der Roßdörfer GRÜNEN und des Kreisverbandes am 20.Januar 2013


Wir laden alle Interessierten – Groß und Klein – zu unserem
Neujahrstreff am 20. Januar 2013 ab 11.00 Uhr
In den Alten Bahnhof ein.

Kulturelle Beiträge gibt es mit
dem Kabarett von Gundula Schneidewind und
der Musik von „wild flowers“

Politische Beiträge gibt von
Cordula Schulz-Asche – Landtag
Daniela Wagner – Bundestag und
Christian Flöter - Kreisfraktion.

Für die Kleinen ist für Malsachen, Knete und Spiele gesorgt.

Kulinarische Beiträge durch Sekt & Selters, Kaffee und Brezeln

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und wünschen Ihnen frohe Weihnachtstage und ein gutes neues Jahr!
(Fortuna Marx)

Veranstaltung zum Thema Flüchtlingspolitik

Der GRÜNE Sozial-Arbeitskreis
und DIE GRÜNE Jugend Darmstadt laden ein:

Flüchtlingspolitik in Deutschland
Vortrag und Diskussion
mit Timmo Scherenberg,
Hessischer Flüchtlingsrat
 Mittwoch, 12. Dezember 2012, 19:30 Uhr
im GRÜNEN Büro, Lauteschlägerstr. 38, 64289 Darmstadt

Weltweit sind Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung und existenzieller Not. Viele landen in überfüllten Lagern am Rande der Krisengebiete, wo sie oft Jahre lang ausharren müssen. Doch selbst in Ländern wie Deutschland ist ihr Leidensweg meist nicht beendet: Ständige Angst vor Abschiebung, Perspektivlosigkeit durch Kettenduldung, unzureichende Versorgung und Unterbringung, Arbeitsverbot und Residenzpflicht sind Gründe, warum Flüchtlinge in den vergangenen Wochen mit drastischen Aktionen auf sich aufmerksam gemacht haben.
  • Wie kann entwurzelten Menschen eine neue Lebensperspektive gegeben werden?
  • Wie ist die Lebensrealität von Flüchtlingen in Deutschland?
  • Was sind die Anliegen GRÜNER Flüchtlingspolitik?
Mit diesen Fragen befassen sich der GRÜNE Sozial-Arbeitskreis und die GRÜNE Jugend in Darmstadt am Mittwoch den 12. Dezember 2012 um 19:30 Uhr im GRÜNEN Büro, Lauteschlägerstr. 38, 64289 Darmstadt.
Timmo Scherenberg vom Hessischen Flüchtlingsrat stellt die Resettlement-Kampagne
„save me“ vor und berichtet über die Lebenssituation von Flüchtlingen in Deutschland.

Freitag, 30. November 2012

Verlust der Datenhoheit! Selbstbestimmung im Netz

Die Darmstädter Grünen laden ein am Dienstag 4.12. um 19.30 Uhr im Foyer des Justus-Liebig-Hauses.

mit Dr. Konstantin von Notz, Netzpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die GRÜNEN.

Die Bedeutung des Internets für die Gesellschaft, in der wir leben, nimmt stetig zu. Es ist Zeit, darüber zu sprechen, was das für uns alle bedeutet, und zu handeln. Wichtige Themen in diesem Kontext sind:

Verlust der Datenhoheit / Selbstbestimmung über die eigenen Daten

Datenschutz / Schutz von persönlichen Daten / Verbraucherschutz – Recht auf Löschen

Medienkompetenz

Modernisierung des Urheberrechts, das KünstlerInnen ebenso gerecht wird wie den konsumierenden BürgerInnen

Suchneutralität

Bürgerbeteiligung und E-Government

Wir laden ein zur öffentlichen Diskussion mit dem netzpolitischen Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / Die GRÜNEN Dr. Konstantin von Notz am 04.12.2012 um 19.30 Uhr im Foyer des Justus-Liebig-Hauses.

Mittwoch, 28. November 2012

Mein lieber Scholli, ein Kommentar

Jetzt hat er es endgültig zur Bekanntheit in ganz Deutschland gebracht, der (auch) Roßdörfer Pfarrer Jolie. Hatte er noch vor kurzem behauptet, Textbeiträge auf kreuz.net seien ohne sein Wissen veröffentlicht worden, sieht die Welt inzwischen etwas anders aus. Er hatte seit 2004 als einer der ersten Akteure Beiträge kommentiert und inzwischen auch gegenüber dem Bischof zugegeben, selbst Beiträge verfasst zu haben. Es waren wohl nicht die ganz menschenverachtenden Hetzartikel, die sich dort in großen Mengen finden. Wer aber für eine Ekelseite schreibt, kann keine sauberen Finger behalten.
Der Bischof in Mainz hat Ihn jetzt in den Senkel gestellt und nach einer Entschuldigung des Pfarrers die Sache zumindest vorerst abgehakt. Ob die Katholische Kirche auch mit anderen Angestellten so nachsichtig verfährt, ist zumindest zweifelhaft. Ob der "Sünder" wirklich bereut, wird sich in der Praxis zeigen. Aus der Kirche austreten werde ich wegen Ihm jedenfalls nicht.
Klaus-Dieter Fuchs-Bischoff

Donnerstag, 22. November 2012

Weihnachtsmärkte in Gundernhausen und Roßdorf

Am 1. Advent (2.12) findet der Weihnachtsmarkt in Gundernhausen auf dem Kirchplatz statt.
Am 2. Adventswochenende (8/9 12.) ist dann der Weihnachtsmarkt in Roßdorf am alten Bahnhof.

Dienstag, 20. November 2012

Mitgliederversammlung am 22.11.

Die Jahresversammlung 2012 der Roßdörfer Grünen findet am Donnerstag, 22.11. um 20 Uhr im Raum K1 des Bürgerzentrums "Neue Schule" in der Darmstädter Straße statt.

Samstag, 17. November 2012

Im Wald hinter Büdingen

Seit gestern sind wir zur Fraktionsklausur in Büdingen. Naja, nicht direkt in Büdingen. Wenn man den Ort verlässt und den Berg hoch in den Wald fährt, kommt man irgendwann in die Jugendherberge.
Heute steht eine Wanderung auf dem Programm, an der sich "fast" alle beteiligen. Einer bewacht solange das Internet, das ist mein Job. Nach einer längeren Diskussionrunde am Nachmittag werden wir uns dann am Abend mit einigen der Büdinger Grünen zum Erfahrungsaustausch treffen.

Dienstag, 13. November 2012

Bessere Nahverkehrsverbindungen nach Dieburg! Bald, und nicht erst 2050!

Mit großer Mehrheit bei nur ganz wenigen Enthaltungen hat sich das Gemeindeparlament gewünscht, bei den Überlegungen zur Straßenbahn auch eine Verlängerung nach Dieburg zu prüfen.
Die Realisierungschancen sind in absehbarer Zeit aber mehr als unwahrscheinlich.
Für Roßdorf und Gundernhausen wäre eine häufigere und schnellere Verbindung nach Dieburg sehr wünschenswert. Aber der Ruf nach mehr Bussen scheiterte bisher an der Finanzierung, die die beteiligten Gemeinden zahlen müssten: Darmstadt, Roßdorf, Groß-Zimmern, Dieburg.
Eine Straßenbahnverbindung nach Dieburg sehe ich für 2050 als konkrete und sinnvolle Utopie, für 2040 als Vision, für 2030 als Planungsauftrag, aber keinesfalls für 2020 als Machbarkeit“ stellten die Grünen in einer kritischen Betrachtung des vorliegenden Prüfantrags fest.
Eine viel größere Chance für eine bessere Verbindung in den Ostkreis kann aber die im Planungsprozess befindliche Straßenbahn bringen, selbst wenn sie in Roßdorf enden würde. Roßdorf könnte zur Drehscheibe des öffentlichen Nahverkehrs nach Darmstadt und in den Ostkreis werden.
Drehscheibe von Roßdorf nach Darmstadt und Ostkreis
Die Straßenbahn rechnet sich, wenn Bussysteme am Ende der Leistungsfähigkeit sind, und sie als Massentransportmittel viele Orte anbindet, eben nicht nur Roßdorf und vielleicht Groß-Zimmern. Also müssten Busse aus dem Umland die bisher an Roßdorf auf der Autobahn vorbei fahren ihre Passagiere zur Straßenbahn bringen, und könnten in der Gegenrichtung Roßdörfer in die Orte bringen, die bisher von Roßdorf aus mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur schlecht erreichbar sind: Dieburg, Münster, Reinheim. Das ist übrigens auch Auftrag für die Planer. Und geht schon mit der jetzigen Straßenbahnidee!
Diese Drehscheibenwirkung ist eine große Chance für Roßdorf, denn sie erschließt uns den Busverkehr in den Ostkreis. Und zwar nicht erst im Jahr 2050, sondern bald. Hier geht es eben nicht nur um Autos.
 
Beispiel Böllenfalltor
Am Böllenfalltor in Darmstadt wird seit Jahren erfolgreich praktiziert, wie Buslinien aus Gemeinden östlich von Darmstadt die Fahrgäste in die Straßenbahn bringen. Da wird auch mal gewartet, denn die gemeinsame Leitwarte kennt den Standort aller Fahrzeuge per GPS-Ortung und hat Funkkontakt mit allen Fahrern.
Wir sollten nicht jammern, sondern uns auf das im Frühjahr 2013 vorliegende Gutachten stürzen und für Roßdorf den Spieß umdrehen: die jetzige gute Nahverkehrsverbindung nach Darmstadt mit einer neuen Öffnung zum Ostkreis verknüpfen!“ dafür warben die Grünen.
Ziel muss sein: Verbindungen in Roßdorf und Gundernhausen erhalten und mit Drehscheibe koppeln
Heute schon sind knapp 70% der durch Roßdorf und Gundernhausen fahrenden Busse überörtliche Verbindungen, die keinesfalls bei einer Straßenbahnlösung wegfallen können.
Die Grünen sehen eine große Chance darin, diese Netze so miteinander zu verknüpfen, dass die innerörtliche Erschließung von Roßdorf und Gundernhausen so gut bleibt, wie es der gültige Nahverkehrsplan vorschreibt, und das mit einer besseren Anbindung an den Ostkreis und Darmstadt zu koppeln.
Die Gemeindevertretung kann hier konkrete Utopie in reale Politik umsetzen. Und das zeitnah.

Frieder Kaufmann , Grüne Roßdorf Gundernhausen,

Montag, 5. November 2012

Sitzungswoche mit Straßenbahn und Breitband


Das wird eine interessante Woche werden. Am Mittwoch tagen der Umwelt und der Finanzausschuss ab 19 Uhr gemeinsam im Bürgerzentrum "Neue Schule" in Roßdorf.
Zwei Tagesordnungspunkte werden spannend werden.
Die CDU will das Thema Straßenbahn bzw. Alternativen erneut auf den Tisch bringen. Sie beantragt, neben der Straßenbahn auch eine Stadt-Land Bahn zu untersuchen.
Des weiteren möchte die CDU die Untersuchung über Groß-Zimmern hinaus bis nach Dieburg erweitern.
Damit wäre allerdings der Zeitplan, der Resultate bis zum Frühjahr 2013 vorsieht, vom Tisch.
Das zweite große Thema ist die Frage, ob die Gemeinde Roßdorf dem Zweckverband "NGA-Netz Darmstadt-Dieburg" beitritt, um allen Haushalten in Roßdorf und Gundernhausen einen schnellen Internet Zugang zu ermöglichen. Es wird auch eine Frage der evtl. Kosten sein.
Beide Themen werden auch am Freitag ab 19 Uhr im Feuerwehrhaus Gundernhausen auf der Tagesordnung der Gemeindevertretung stehen.
Beide Sitzungen sind öffentlich, Zuschauer also willkommen.

Freitag, 2. November 2012

Kreismitgliederversammlung am 14.11. um 20 Uhr

Einladung
Top 1: Begrüßung, Sitzungsleitung, Protokoll
Top 2: Ausbau des Breitbandnetzes im Landkreis
Dazu wurde im September eine Machbarkeitsstudie vorgestellt, die vom Kreis in Auftrag gegeben worden war. Ziel ist es in allen Gemeinden die Breitbandversorgung zu optimieren. Hierzu soll ein Zweckverband gegründet werden, dem die Städte und Gemeinden beitreten sollen. Dies wirft viele Fragen auf.Deshalb möchten wir euch informieren und mit euch diskutieren. Wir freuen uns, dass wir Herrn Dieter Strebel von der OREG (Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung) als Referent gewinnen konnten. Er steht für eure Fragen zur Verfügung.
 Top 3: Bundestagswahl   -  Landtagswahl
Wir wollen euch über die Termine, Fristen und Bewerbungsverfahren informieren.
 Top 4: BDK 2012 in Hannover
Zusammenfassung über die wichtigsten Anträge
 Top 5: Berichte aus der Kreistagsfraktion und den Ortsverbänden
 Top 6: Verschiedenes
 

Veranstaltungs-Ort:
Restaurant "Brückenmühle" im Bürgerzentrum, Ober-Ramstädter Str. 2 64367 Mühltal Nieder-Ramstadt

Dienstag, 30. Oktober 2012

Fraktionsklausur

Vom 16.-18.11. fährt die Fraktion nach Büdingen zur Klausurtagung. Das ist die Gelegenheit, sich die Homepage der Büdinger Grünen hier einmal anzuschauen.

Montag, 22. Oktober 2012

Fahrradklima-Test des ADFC: Wie wohl fühlen sich die Radfahrer in unserer Gemeinde?



Die GRÜNEN Roßdorf-Gundernhausen rufen auf, am derzeit laufenden Fahrradklima-Test des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club ADFC teilzunehmen. Mithilfe von 27 Fragen in fünf Kategorien können Radfahrerinnen und Radfahrer die Fahrradfreundlichkeit ihrer Wohnorte bewerten. Die Umfrage läuft bis zum 31. Oktober. Sie ist im Internet unter 

www.fahrradklima-test.de 

zu finden. Die Ergebnisse sollen im Januar 2013 im Rahmen der Auszeichnung der erfolgreichsten Städte bekannt gegeben werden.

Ein freundliches Fahrradklima ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Menschen zunehmend umweltfreundlich und gesundheitsfördernd Fahrrad fahren anstatt auch kurze Strecken mit dem Auto zu fahren. Mithilfe dieses Fahrradklima-Tests soll herausgefunden werden, wo Änderungen nötig sind, um die Bedingungen für den Radverkehr zu verbessern.

Die Befragung erfolgt anonym. Um die Antworten dem richtigen Gebiet zuordnen zu können, geben die Umfrageteilnehmer lediglich ihre Postleitzahl an.
Gefragt wird unter anderem, wie viel die Kommune in jüngster Zeit für den Radverkehr getan hat, wie sicher sich die Radfahrer fühlen, ob es genug Fahrradabstellmöglichkeiten gibt und ob eine ausreichende Wege-Beschilderung besteht.
Die Beantwortung dauert maximal 10 Minuten. Neben der Beantwortung der Fragen gibt es die Möglichkeit, einen zusätzlichen Kommentar zur Situation des Radverkehrs vor Ort abzugeben.
Wichtig ist, dass sich ausreichend viele beteiligen, damit die Antworten in die Wertung eingehen. Für Roßdorf-Gundernhausen müssen wenigstens 50 Antworten vorliegen. Also bitte teilnehmen.

Frieder Kaufmann, Grüne Roßdorf Gundernhausen

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Zur Nominierung von Daniela Wagner

Daniela Wagner als GRÜNE Direktkandidatin für den Wahlkreis 186 nominiert.
Mit großer Mehrheit ist die Darmstädter Bundestagsabgeordnete Daniela Wagner erneut als Direktkandidatin des Wahlkreises 186 für die Bundestagwahl 2013 nominiert worden. 50 Anwesende stimmten für Wagner, vier enthielten sich und sechs stimmten gegen Wagner. Damit wird Wagner als Direktkandidatin der GRÜNEN für den Wahlkreis 186 antreten. Die GRÜNEN Darmstadt und die GRÜNEN Darmstadt-Dieburg begrüßen die Nominierung von Wagner und sicherten Ihr die volle Unterstützung der jeweiligen Kreisverbände zu
In Ihrer Vorstellungsrede stimmte sie die Anwesenden auf einen möglichen Regierungswechsel im nächsten Jahr ein. Auf Augenhöhe wollen die GRÜNEN ihrem möglichen Koalitionspartner SPD entgegentreten. Besonders hervor hob Wagner die Themen Energieeffizienz, Mobilitätspolitik, nachhaltige Landwirtschaft und soziale Gerechtigkeit, bei denen die GRÜNEN sich mehr Einflussnahme erhoffen. Auch in den Bereichen Wohnung- und Mietenpolitik, energetische Gebäudesanierung und Stadtentwicklung, welches die Kernthemen Wagners sind, sieht die Bundestagsabgeordnete schwere Versäumnisse bei der schwarz-gelben Koalition in Berlin, die es unter einer rot-grünen Regierung anzugehen gilt.
Bei der vergangenen Bundestagswahl 2009 erhielt Wagner als Direktkandidatin 12,1% der Stimmen und kam über die grüne Landesliste in den Deutschen Bundestag. Dort ist sie bau- und wohnungspolitische Sprecherin der grüne Bundestagsfraktion. Sie gehört dem Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie dem Sportausschuss des Deutschen Bundestag an und ist stellv. Mitglied im Rechtsausschuss. Mit Daniela Wagner zusammen hatte die Bundestagsfraktion der Grünen in jüngster Vergangenheit eigene Parlamentarische Initiativen zur Veränderung des Mietrechtes, zur Kostenteilung bei der energetischen Gebäudesanierung, zum Bund-Länder-Programm Soziale Stadt und zur Mobilitätspolitik erarbeitet und in den Bundestag eingebracht. So fordert Wagner die KfW-Förderprogramme auf ein Niveau von 2,2 Milliarden Euro zu verstetigen und das Bund-Länder-Programm Soziale Stadt als Leitprogramm im Rahmen der Städtebauförderung auf das Niveau von 105 Millionen Euro anzuheben sowie nicht-investive Maßnahmen wieder zuzulassen, um die Stabilisierung der Wohnquartiere zu erreichen.

Dienstag, 16. Oktober 2012

Sozialverträgliche Unterbringung von Asylbewerbern im Kreis Rot-grüne Koalition beantragt Konzeption

Darmstadt-Dieburg – Die rot-grüne Koalition im Kreistag Darmstadt-Dieburg will die Unterbringung von Asylbewerbern im Landkreis nach einheitlichen Eckpunkten vornehmen und spricht sich für eine entsprechende Konzeption aus. Dabei soll neben den räumlichen Aspekten auch auf die soziale Betreuung der Flüchtlinge eingegangen werden. Einen entsprechenden Antrag haben die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen für den Kreistag am 12. November eingereicht.

„Durch die steigende Zahl der Zuweisungen von Asylbewerbern in den Landkreis Darmstadt-Dieburg steigt der Handlungsdruck. Damit das Vorgehen der Verwaltung nach einheitlichen Standards erfolgen kann, soll ein entsprechendes Konzept erarbeitet werden“, begründet die Vorsitzende der SPD-Fraktion, Christel Sprößler, den Antrag. Neben der Frage der Unterkunft soll auch das Miteinander von Asylbewerbern untereinander und mit den Anwohnern verbessert werden. Hierfür spricht sich die rot-grüne Koalition für eine Zusammenarbeit von Landkreis, Kommunen, Ausländerbeiräten, Wohlfahrtverbänden und kirchlichen, sowie muslimischen Gemeinden aus. „Mit einer frühen sozialen Betreuung und einem offenen Dialog kann man mögliche Konflikte im Voraus verhindern. Hierzu gehört für uns auch die Sensibilisierung der Bevölkerung für die Situation von Flüchtlingen“, unterstreicht Brigitte Harth, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen.
 

Montag, 15. Oktober 2012

Öffentlicher Nahverkehr: ein Grünes Kernthema


Wer Echo oder die Frankfurter Rundschau liest, konnte letzte Woche einen langen Artikel zu den auch durch Roßdorf und Gundernhausen fahrenden Bussen der Firma Werner (Linien 672 und 673) lesen. Wir Grünen haben dazu die entscheidenden Informationen geliefert. Denn nach 5 Jahren Abwechslung zwischen tollem Taktverkehr, dem besten Nahverkehrsangebot im Landkreis einerseits und regelmäßig ausfallenden Bussen und unendlichen Verspätungen andererseits ist die Geduld der Fahrgäste erschöpft. Spätestens alle halbe Jahre häuften sich die Beschwerden. Es ist nicht Stil der Grünen, jeden zu spät fahrenden Bus über die Presse anzuprangern. Dazu gibt es Nahverkehrsorganisationen, Beschwerdemöglichkeiten und Geld-Zurück-Möglichkeiten wie die 10-Minuten-Garantie des RMV.

Das Fass ist übergelaufen, weil jetzt erkennbar wird, dass die europaweite Ausschreibung vor 5 Jahren die eigentliche Ursache für die Probleme ist. Damals hat die Firma Abelio, ein britischer Konzern, mit seiner Bensheimer Tochter Werner zu „sehr günstigen Preisen“ die Ausschreibung mehrerer Linien im Landkreis „gewonnen“. Dass der Start 2008 mit unzähligen Ausfällen 10 Wochen lang gründlich daneben ging, hätte jeder verziehen. Die Dumpingpreise führten aber langfristig dazu, dass am Geld für die Fahrer gespart wurde und die Arbeitsorganisation für die Fahrer unerträglich war. Folge war eine sehr hohe Fluktuation, ständig neue Fahrer, die natürlich eingearbeitet werden mussten und regelmäßig von Fahrgästen „auf den richtigen Weg gebracht“ werden mussten. Beispiele sparen wir uns an dieser Stelle, Wer Fahrgäste fragt, wird abenteuerliche Vorfälle geschildert bekommen.
Nur eins: Eine gemeinsame Leitwarte z.B. mit der HEAG gibt es aus Kostengründen nicht, nicht einmal die datentechnische Verknüpfung zu den Ampeln und digitalen Fahrplananzeigen klappt seit 5 Jahren „aus technischen Problemen“.
Wir Grünen haben deshalb das Thema bis in die Spitze des verantwortlichen Verkehrsträgers, des RMV eskaliert, und auch dafür gesorgt, dass die Aufsichtsbehörde Regierungspräsidium eingeschaltet wurde. Die Notbremse zieht man nur, wenn es nicht anders geht. Dazu stehen wir.
Die Busausfälle sind kein Thema das nur Roßdorf betrifft. Denn Roßdorf hat nur deshalb eine so tolle Fahrplanmäßige Anbindung, weil hier die Linien aus dem Ostkreis durch kommen. Zum von Werner betriebenen „Linienbündel“ gehören Linien nach Groß-Zimmern, Münster, Reinheim. Dort sind die Ausfälle teils noch größer. Es sind aber dieselben Busse.
Die GRÜNE Verkehrspolitik sieht als erstes auf die Fußgänger, die Radfahrer und die Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs.
Dumpingangebote werden langfristig auf dem Rücken der Fahrer und unmittelbar danach auf dem Rücken der Fahrgäste ausgetragen.
5 Jahre hat die Geduld gehalten. Es nützt nichts ein tolles System zu haben, man muss sich auch darauf verlassen können. Das ist nach Überzeugung der GRÜNEN bei Abelio / Werner offenbar gescheitert. Jetzt sind die Führung der Busfirma, der Vertragspartner RMV und der RP am Zug. ÖPNV ohne die Grundtugend Verlässlichkeit geht so nicht.

Frieder Kaufmann, Bündnis 90/die Grünen

Alt werden in Roßdorf/Gundenhausen

Am Donnerstag 18.10 findet unsere nächste offene Fraktionssitzung um 19.30 Uhr im Tiramisu, Alte Bahnhofstraße 61, statt. Wir wollen uns an diesem Abend hauptsächlich mit dem Thema "Alt werden und sein in Roßdorf und Gundernhausen" beschäftigen. Gäste sind herzlich willkommen.

Freitag, 12. Oktober 2012

Die Grüne Urwahl hat begonnen

Heute kamen mit der Post die Unterlagen zur Urwahl für das Grüne Spitzenpersonal zur Bundestagswahl 2013. Bitte in den Briefkasten schauen und teilnehmen. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder und Mitgliederinnen. Bis zum 30.10. müssen die Unterlagen zurückgesendet sein. Wer zur Wahl steht, ist hier in Wort und Bild zu sehen. Ich habe es getan, tut Ihr es auch!

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Daniela Wagner wieder Direktkandidatin

In unserem Wahlkreis wird Daniela Wagner erneut für den Bundestag kandidieren. Sie war am heutigen Abend die einzige Kandidatin und wurde mit großer Mehrheit gewählt. Das bedeutet natürlich Anwesenheitspflicht beim Roßdörfer Neujahrsempfang 2013.

Gernot Hassknecht als Problemlöser der SPD? 05.10.2012 heute show - die ...

Dienstag, 9. Oktober 2012

Engelbert fliegt

Kollege Jennewein fliegt für 10 Wochen nach Myanmar und hat danach bestimmt viel zu erzählen. Wir wünschen gute Reise und einen schönen Aufenthalt in einem interessanten Land. Bis demnächst, Engelbert.

Sonntag, 7. Oktober 2012

OB-Wahl Stuttgart, der 2. Wahlgang kommt

Fritz Kuhn hat die 1. Runde mit 36,5% gewonnen. Sein Hauptgegner von CDU/FWG/FDP, Sebastian Turner, kam auf 34,5%, Entscheidend für die Stichwahl dürfte sein, ob die SPD Kandidatin, die nur 15,1% erreichte, im 2. Wahlgang antritt.

Mittwoch, 26. September 2012

OB-Wahl in Stuttgart am 7. Oktober

Bei der OB-Wahl in Stuttgart haben die Grünen mit Fritz Kuhn wohl den prominentesten Kandidaten aufgeboten. Der Ex-Parteivorsitzende und jetzige Bundestagsabgeordnete hat mit Sicherheit gute Chancen auf den Chefsessel im Rathaus. Seine homepage ist hier zu finden.





Sonntag, 23. September 2012

Kerbumzug 2012, wir tun es

Erstmals seit vielen Jahren wird ein Teil unserer Fraktion beim Kerbumzug am nächsten Sonntag dabei sein. Wer sich für das Fest interessiert, dem sei die Seite der Kerweborsch 2012 hier empfohlen.

Montag, 17. September 2012

Her mit der Windkraft nach Roßdorf

Mit dem Parlamentsbeschluss vom Freitag ist der 1. Schritt getan, weitere werden folgen. Die Bevölkerung muss und wird eingebunden werden, damit das Projekt Windkraft am Tannenkopf ein gemeinsames Unternehmen wird.
In diesem Zusammenhang noch einmal folgende Einladung: (Gäste sind natürlich willkommen)

Einladung  zur Informationsveranstaltung
Windenergie im Landkreis Darmstadt-Dieburg
Möglichkeiten der Umsetzung

Mittwoch, den 26. September um 20:00 Uhr
Mühltal, OT Nieder-Ramstadt, Gaststätte Brückenmühle
im Bürgerzentrum, Ober-Ramstädter Str. 2

Donnerstag, 13. September 2012

CDU zum Thema Windkraft in Roßdorf

Die Meinung der Roßdörfer CDU zum Thema Windräder in Roßdorf findet sich hier in einen interessanten Artikel auf der Homepage der CDU Roßdorf.

„Löwer“ = neues Gewerbe-/Mischgebiet durch die Hintertür?

Auch im Ausschuss „Umwett, Bau, Verkehr“ wurde deutlich, dass immer noch erhebliche Bedenken gegen das „Löwer-Vorhaben“ auf dem Gelände der Alten Kläranlage bestehen:
  • die fehlende Verkehrsplanung in diesem „Löwer-Vorhaben“ sollen in einem künftigen Bebauungsplan geregelt werden, so die Bürgermeisterin. Dies ist u.E. ein unzulässiger Vorgriff! Damit werden die Gemeindevertreter ein Stück weit unter Druck gesetzt, ein weiteres Gewerbe-/Mischgebiet östlich vom REWE auszuweisen. Hier werden unnötige und unzulässige „Sachzwänge“ geschaffen! 
    • Soll Roßdorf bald so aussehen, wie viele Gemeinde ringsum, sprich Einkaufsmärkte, Tankstelle, Parkplätze u. gar ein Fastfood-Imbiss vor denToren und im Ortskern gähnende Leere?
    • Die SPD scheint sich wenig Gedanken zu machen, was mit den hiesigen Gewerbetreibenden, besonders den beiden Gartenbaubetrieben, die bestimmt zu leiden haben, passiert.
    • Während die Stadt Dieburg gar einen Rechtsanwalt beauftragt hat, um die Interessen ihrer Gewerbetreibenden bei der Bauleitplanung zu vertreten, lässt sich Roßdorf noch den Kaufkraft-Abfluss noch gutachterich bescheinigen.
       
      • Neben der unnötigen Schaffung von Tatsachen und Verkehrsproblematik („Stau im Holzweg“) sehen wir auch erhebliche finanzielle Belastungen – deshalb können wir am Freitag der Vorlage nicht zustimmen.
       
       

Sonntag, 9. September 2012

Sitzungswoche mit Löwer, Windkraft und Weichmachern

Die am Montag beginnende Sitzungswoche bietet viele Interessante Themen. Dazu gehört der Vorhabenbezogene Bebauungsplan "Gartencenter Löwer", der für viel Wirbel in der Gemeinde sorgt und auch die Frage aufwirft, was danach kommen soll. Allerdings sind Antworten auf diese Frage eher unwahrscheinlich, das wird kein einstimmiger Beschluss werden.
Auch auf der Tagesordnung steht das Thema "Windkraft", eines der Hauptthemen der Grünen im Wahlkampf 2011. Die nach der Wahl von allen Parteien eingesetzte Kommision zum Thema "erneuerbare Energie hat empfohlen, den Bau von Windkraftanlagen "Am Tannenkopf" anzugehen. Der Gemeindevorstand folgt dieser Empfehlung, die Gemeindevertretung muss nachziehen.
Auch erneut Thema ist die "Weichmacherbelastung von Kindertagesstätten der Gemeinde". Auch dies ein Grüner Antrag, dem wohl gefolgt wird.
Der Ausschuss für Umwelt, Bau- und Verkehrswesen tagt am Montag, 10.0. um 19 Uhr im Bürgerzentrum in der Darmstädter Straße.
Der Haupt- und Finanzausschuss tagt am gleichen Ort Mittwoch, ebenfalls 19 Uhr.
Die Gemeindevertretung tagt am Freitag, 14.9. ab 19 Uhr im Schulungsraum der Feuerwehr, Roßdorf, Odenwaldring 1. Alle Sitzungen sind öffentlich.

Dienstag, 4. September 2012

Die Grüne Urwahl

Neue Wege in der innerparteilichen Demokratie – GRÜNE beschließen Urwahl

Die hessischen GRÜNEN begrüßen, dass jetzt die vom gestrigen Länderrat der GRÜNEN eingeleitete Urwahl Klarheit bringen wird, wer die GRÜNEN in den Bundestagswahlkampf führen wird. „Wir wollen den Kandidatinnen und Kandidaten die Möglichkeit geben, sich vorzustellen und dabei nicht nur unseren Mitgliedern, sondern der Öffentlichkeit die Gelegenheit geben, vor allem die inhaltlichen Vorstellungen der Kandidatinnen und Kandidaten kennenzulernen. Sobald die Termine für die Regionalkonferenzen feststehen, werden wir schnellstmöglich darüber informieren, damit möglichst viele Menschen die Gelegenheit haben, sich ein eigenes Bild zu machen. Wir werden einen fairen Prozess und Austausch ermöglichen, eine Grundlage für ehrliche und glaubwürdige innerparteiliche Demokratie. Wir scheuen uns weder vor innerparteilichem Wettstreit um die besten Ideen noch vor Beteiligung der Mitglieder. Das hat die GRÜNEN immer ausgezeichnet, daran halten wir fest.
Übrigens: Wer schon lange mit dem Gedanken spielte, Mitglied der GRÜNEN zu werden, und jetzt die Urwahl zum Anlass nehmen will, diesen Schritt in die Tat umzusetzen: Es ist Beeilung angesagt! Wer bis zum 10. September 2012 ordentlich als Mitglied aufgenommen und registriert wurde kann sich an der Urwahl zur Bestimmung der Spitzenkandidaten beteiligen”, so Matthias Münz, Politischer Geschäftsführer der hessischen GRÜNEN.

Samstag, 1. September 2012

Sommerfest des Grünen Groß-Zimmern

Prominenz aus Bund, Land und Kreis war in Groß-Zimmern zum heutigen Sommerfest. Das Wetter hat gehalten, die Musik war laut, aber ok. Was ein wenig gefehlt hat, waren Besucher aus den angrenzenden Ortsvereinen. Schade eigentlich für diese tolle Veranstaltung.

Sonntag, 26. August 2012

Veranstaltung Windenergie im Landkreis DA-DI

Einladung

Informationsveranstaltung
Windenergie im Landkreis Darmstadt-Dieburg
Möglichkeiten der Umsetzung
Einladung  zur Informationsveranstaltung
Windenergie im Landkreis Darmstadt-Dieburg
Möglichkeiten der Umsetzung

Mittwoch, den 26. September um 20:00 Uhr
Mühltal, OT Nieder-Ramstadt, Gaststätte Brückenmühle
im Bürgerzentrum, Ober-Ramstädter Str. 2

 
Alle reden von der Energiewende. Die Nutzung von Windenergie zählt zu den kostengünstigsten und effizientesten Formen der regenerativen Energieerzeugung. Wir wollen euch informieren über die Möglichkeiten auch in unseren Gemeinden die Windenergie zu nutzen.
 
Wir haben hierzu Micha Jost, Vorstandsmitglied der Energiegenossenschaft Starkenburg eingeladen, der uns aus seiner praktischen Erfahrung informieren wird zu folgenden Punkten:
  • Planungsrecht
  • wirtschaftliche Chancen und Risiken
  • Strategien der Flächensicherung
  • die Wahl der Betreibermodelle  zur Sicherung der regionalen Wertschöpfung
 
Selbstverständlich steht Herr Jost für eure Fragen zur Verfügung. Wir freuen uns auf euer Kommen und eine spannende Diskussion.
 
 
Mit GRÜNEN Grüßen
 
 
Euer Kreisvorstand

Montag, 6. August 2012

Windkraft für Roßdorf und Gundernhausen??

.... es ist ruhig in R. u. G..
Sommerloch? Tut sich nichts bei "Löwer", Gewerbegebiet Ost, Jugendarbeit oder Windkraft?

.... hier was zur Windkraft ......

Im Echo konnte man es lesen: Proreo, die Macher der Windräder auf dem Binselberg, bieten uns an, in der Nähe der Geburtstagsallee, sprich dem Tannenkopf, vier Windräder zu realisieren.Klingt gut und bisher gab es noch keine Bedenken: man hört nichts Negatives, z.B. der Wind wäre nicht ausreichend oder es wäre zu nahe an R. u. G. - ein gutes Zeichen, denn es gibt wirklich keine Argumente dagegen, aber ne Menge dafür, z.B. Pacht- und sonstige Erträge für die Gemeindekasse.
Bei den evtl. Kritikern ist also "Windstille".

Die Stunde der Wahrheit kommt aber bei der nächsten (nichtöffentlichen) Sitzung der Energiekommision, die für die nächste Gemeindevertretersitzung eine Empfehlung aussprechen soll: gemeinsam für Windkraft - lasst uns alle davon profitieren!
Ein dickes Dankeschön an Frieder Kaufmann, der diese Kommision und die erste große Maßnahme (Windkraft) auf den Weg brachte, sowie an den Arbeitskreis der Grünen, der beharrlich dran blieb, auch als Entega und JuWi - die großen Investoren auf dem Gebiet - abgesagt hatten. Weiter so!
Engelbert Jennewein(nichtöffentlichen)

Samstag, 4. August 2012

Kreismitgliederversammlung am 22.8.


Einladung zur
Kreismitgliederversammlung
am Mittwoch, den 22.August 2012 um 20:00 Uhr
GRÜNER TREFF
Wilhelm-Leuschner-Straße 47-53, 64347 Griesheim,
im Gebäude der Sparkasse Darmstadt, Tiefgeschoss, Aufzug innen

Top 1: Begrüßung, Sitzungsleitung, Protokoll

Top 2: Diskussionsveranstaltung mit Omid Nouripour
„Internationale Politik heute - Schwerpunkte einer GRÜNEN Außen– und Friedenspolitik“
Wir wünschen euch eine spannende Diskussion mit Omid.
Weitere Infos findet ihr unter http://www.gruene-bundestag.de/
fraktion/abgeordnete/abgeordnete/nouripour.htm

Top 3: Berichte aus der Kreistagsfraktion und den Ortsverbänden

Top 6: Verschiedenes

Erreichbarkeit des GRÜNEN TREFFS in Griesheim:
Straßenbahn Linien 9 und 4, Haltestelle: Hans-Karl-Platz/Am Markt
Parkplätze Fahrrad: am Hintereingang über August-Bebel-Str.
Auto: August-Bebel Str. hinter dem Gebäude,
Friedrich-Ebert-Str./Georg-Schüler Platz oder
Hofmannstr. hinter dem Marktplatz

Veranstaltungs-Ort:
GRÜNER TREFF Wilhelm-Leuschner-Str. 47-53 64347 Griesheim im Gebäude der Sparkasse Darmstadt, Tiefgeschoss, Aufzug innen

Donnerstag, 26. Juli 2012

Zum Thema Wahlrecht

Ausführliche Erläuterungen gibt es hier.

Armes Schwimmbad, bist so krank

Trotz der hohen Temperaturen ist es um das Schwimmbad herum seltsam ruhig. Als Anwohner wundert man sich dann doch, zumal der Schwimmbadparkplatz voll ist. Also nix wie hin zum Schwimmbad und siehe da, das Bad ist voll. Aber, und damit erklärt sich die seltsame Ruhe, der Strömungskanal funktioniert nicht und natürlich auch die Massagedüsen. Schade, aber auch so macht es noch Spaß. Doch zu früh gefreut, Heute Morgen um 10 Uhr kam die Durchsage "das Nichtschwimmerbecken nicht mehr benutzen". Das Ding hängt mit Strömungskanal und Massagedüsen zusammen, nix geht mehr. Das Problem soll in den nächsten Tagen behoben werden, dann ist auch die Hitze weg. Die Besetzer der Dauerkarten, die in diesem Jahr mehr bezahlen mussten, werden sich ein ganz klein wenig ärgern.

Donnerstag, 19. Juli 2012

Nicht nur für Ortskernfestflüchtlinge

Wer sich mit 2 Tagen Ortskernfest begnügen will, könnte sich vielleicht am 3. Tag nach Darmstadt aufmachen zum Sommerfest der Darmstädter Grünen.

Donnerstag, 28. Juni 2012

Stadtratssitzung Pfaffenhofen Live im Netz

Heute ab 17 Uhr wird hier die Stadtratssitzung Pfaffenhofen live übertragen. Ich werde mir das mal anschauen, die Idee finde ich toll. Ob das bei uns auch möglich wäre?

Daniela Wagner, für uns im Bundestag

Im Bundestag als Grüne für Südhessen zuständig ist Daniela Wagner aus Darmstadt. Zuständig ist Sie für die Bereiche Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung, Verkehr uvm. Sie war bereits ab 1981 Fraktionsgeschäftsführerin der Grünen im Kreistag Darmstadt/Dieburg. Ihre Webseite ist hier zu finden.

Dienstag, 26. Juni 2012

Treffen Grüner Webmaster am 27.6.

Morgen Abend treffen sich im "Grünen Treff" in Griesheim die Webmaster mehrerer Ortsverbände. Wir wollen überlegen, wie wir gemeinsam mehr bewegen können. Beginn ist 19.30 Uhr.

Montag, 18. Juni 2012

Maßnahmen gegen hohe Weichmacherbelastung-einfach und wirksam


Im März 2012 haben wir Grünen einen Antrag in der Gemeindevertretung eingebracht, mit dem wir erreichen wollen, dass der Weichmachergehalt in den Kinderkrippen und Kindertagesstätten der Gemeinde untersucht wird. Der Antrag steht zur Beratung in den Ausschüssen.

Was kann gegen zu hohe Weichmacherkonzentrationen getan werden?

Kunststoffe wie Weich-PVC enthalten gesundheitsschädliche Weichmacher. Besonders kleine Kinder reagieren empfindliche auf diese hormonell wirksamen Schadstoffe.

Der BUND gibt einige Tipps, wie man weichmacherhaltige Stoffe vermeiden und deren Konzentration senken kann. Genannt werden im Folgenden Auszüge.

Zahlreiche Alltagsgegenstände bestehen aus Weich-PVC: Spielzeug, Gummistiefel, Matschhosen, Plastik-Tischdecken, Trinkbecher, Bodenbeläge, Kindergartenmatratzen u.v.m. Erkennen kann man PVC am Recyclingsymbol 3 mit der Kennzeichnung „PVC“ und der typischen speckigen Oberfläche. Im Zweifelsfall beim Hersteller nachfragen.
Vertrauen Sie Ihrer Nase
Plastikgegenstände, die stark riechen, enthalten ausgasende Substanzen. Der Geruch ist ein guter Indikator, ersetzt aber eine Nachfrage oder Recherche nicht.

Sorgen Sie für gutes Raumklima
Schadstoffe aller Art sammeln sich im Hausstaub. Deshalb regelmäßig lüften und sauber machen.

Spielspaß hat seinen Preis
Wählen Sie bewusst Qualitätsspielwaren aus. Die Gefahr, dass sehr billiges Spielzeug gefährliche Stoffe enthält, ist hoch. Meist haben die Kinder auch länger Spaß an den Spielgeräten.

Frischer Wind drinnen und draußen
Sich in der Natur zu bewegen ist viel besser, als den ganzen Tag drinnen zu sein. Der Belastung der Innenluft kann man so ein Stück weit entgehen.

Schon beim Kauf auf die richtigen Gegenstände achten.
Bei Renovierungen oder Neubauten gleich auf PVC-freie Materialien setzen.

Ausführliche Tipps und Vorschläge für Alternativen gibt es online beim BUND. Wo Angaben fehlen, sollten Sie den Hersteller fragen.

Jutta Quaiser, Grüne Fraktion

Grüne Blogger aus Seeheim/Jugenheim

Der OV Seeheim/Jugenheim ist ist unter die Blogger gegangen und hier zu finden. Er ist ab sofort mit der jeweiks aktuellsten Meldung auch in unserer Blogliste zu finden.

Dienstag, 12. Juni 2012

Schadstoffe in den Kitas, Grüner Antrag wird beraten


Im März 2012 haben wir Grünen einen Antrag in der Gemeindevertretung eingebracht, mit dem wir erreichen wollen, dass der Weichmachergehalt in den Kinderkrippen und Kindertagesstätten der Gemeinde untersucht wird. Der Antrag wurde zur Beratung in die Ausschüsse verwiesen. Der Sachverhalt ist sehr komplex, eine eingehende Beratung sinnvoll.

Worum geht es den Grünen?
Weichmacher, z. B. Phthalate, aus Kunststoffprodukten sind gesundheitsschädlich. Sie sind im Kunststoff nicht fest gebunden und entweichen über einen langen Zeitraum. Im Hausstaub reichern sie sich an, so dass über die Konzentration im Hausstaub auf die Raumbelastung mit Weichmachern geschlossen werden kann. Turnmatten, Sportbällen, Matratzenbezügen, Tischdecken, Gummistiefeln und Spielzeug können gesundheitsschädigende Weichmacher enthalten.
Drei Phthalate sind als besonders besorgniserregend eingestuft. Sie dürfen bis 2015 nur noch mit Spezialgenehmigung angewendet werden (EU-Verordnung). Das Umweltbundesamt empfiehlt chemisch ähnliche Alternativen zu diesen verbotenen Produkten zu vermeiden. Für Spielzeuge und Babyartikel sind auch diese Alternativen untersagt.
Die Gefährlichkeit der Weichmacher ist also allgemein bekannt. Anzuwendende Grenzwerte oder Gesetze gibt es allerdings nicht.

An der Aktion: „Kitas unter der Lupe - Zukunft ohne Gift“ des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) nahmen im März 2011 zahlreiche Kinderkrippen- und tagesstätten teil. Teilweise wurden sehr hohe Weichmacherkonzentration dieser hormonell wirksamen Schadstoffe nachgewiesen. Die Ergebnisse sind im Internet auf den Seiten des BUND und des Umweltbundesamtes nachzulesen. Gefördert wurde die Untersuchung vom Bundesumweltministerium und dem Umweltbundesamt.

Wir Grüne halten diese Untersuchung für wichtig, da Kinder besonders empfindlich auf diese Stoffe reagieren. Um auf eine evtl. Weichmacherbelastung unserer Gemeindekitas- und -krippen angemessen reagieren zu können, halten wir es für unsere Pflicht solche Untersuchungen auch in Roßdorf und Gundernhausen durchführen zu lassen.
Jutta Quaiser, Grüne Fraktion

Mittwoch, 6. Juni 2012

Jill Stein for President

Aus den Vorwahlen der US-Grünen ist Jill Stein als Siegerin hervorgegangen. Mehr zu Ihr auf Ihrer Internetseite hier. Der Parteitag ist vom 12.-15.7. in Baltimore, dort wird sie nominiert werden.

Montag, 4. Juni 2012

Grüner Treff in Griesheim ab 25.6.

Die Griesheimer Grünen eröffnen Ihre Geschäftsstelle  in der Sparkassenpassage im Keller, Wilh.-Leuschner -Straße 47-53 am 25.6. um 19 Uhr mit einer kleinen Feier.

Sonntag, 3. Juni 2012

Windräder auf dem Tannenkopf?


Auf dem letzten Grenzgang wurde es anschaulich: Die Bürgermeisterin berichtete über ein Unternehmen, das in Roßdorf vier Windkrafträder errichten und betreiben will. Die Diskussion, die anfangs in der gemeindlichen Energiekommission geführt wurde, ist bei den Parteien und in der Bevölkerung angekommen: Windräder nicht zu nahe und doch bei uns, direkt vorm Mainzer Berg.
Damit wird die Energiewende möglich – auch und gerade in Roßdorf! Mit vier Windrädern könnte etwa ein Drittel des gesamten Stromverbrauches Roßdorfs erzeugt werden. Die Umsetzung diesen Vorhabens wird ein weiterer Schritt in Richtung Atomausstieg sein, den SPD und Grüne 1998 im Bund beschlossen haben und hin zur Energiewende, die die jetzige Bundesregierung nach der Erfahrung von Fukushima 2011 fortgesetzt hat.

Deshalb gehört die Energiewende keiner Partei – nicht den Grünen, nicht der SPD und auch nicht der CDU, sondern ist eine notwendige und zukunftsorientierte Aufgabe der gesamten Gesellschaft, Profitieren können wir nur gemeinsam: Die Errichtung von Windrädern auf dem Tannenkopf ist eine klassische Win-Win-Situation.
Die Gemeinde aber profitiert vor allem von einem Standort in der eigenen Gemarkung. Dadurch werden Gelder in die knappe Gemeindekasse geweht. Warum darauf verzichten? Darum besser heute als morgen und am besten im Konsens mit allen Parteien:
Windräder auf den Tannenkopf!


Andreas Seeberg (Energie-Arbeitskreis der Roßdorfer Grünen)

Samstag, 2. Juni 2012

Am Donnerstag 7.6. nach Dieburg?



Dieburger GRÜNE laden ein zur Naturerkundung und zum Sommerfest auf der Moret

Die Idee zu einem Waldspaziergang auf der Suche nach Ziegenmelker, Zauneidechse und Wildbienen entstand aus der Begeisterung für das Projekt „Messeler Hügelland“, einem Naturschutzprojekt zahlreicher Kooperationspartner - lebhaft und kompetent vermittelt vom Projektkoordinator für die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises, Herrn Avemarie.
Er wird interessierte Naturforscher am 7. Juni ab 11.00 Uhr in einer etwa zweistündigen Tour auf ca. 4 km Wegstrecke, die auch mit Kindern gut zu bestreiten ist, zu verschiedenen Anlaufstationen des Projektes begleiten, wie z. B. die Maßnahmen zu Erhalt und Wiederherstellung von geeigneten Lebensräumen für selten gewordenen Waldbewohner wie den Ziegenmelker.
Die Strecke führt uns durch das Dieburger Waldgebiet am Mainzer Berg. Ausgangspunkt ist das Naturfreundehaus auf der Moret. Festes Schuhwerk wird bei jeder Witterung empfohlen.

Anschließend laden die GRÜNEN ein zu einem gemütlichen Beisammensein am Grill, oder bei Kaffee und Kuchen zum Austausch über die aktuellen kommunalpolitischen Themen, zum Feiern bei Musik auf dem Gelände des Naturfreundehause

Dienstag, 29. Mai 2012

"Wie die Zimmerner zu Geld kamen" oder "Ein paar Millionen finden sich in einem Gemeindehaushalt"

Wie hier im Darmstädter Echo zu lesen ist, hat die Kommunalaufsicht bei der Prüfung des Groß-Zimmerner Kommunalhaushaltes festgestellt, die Gemeinde verfügt über 4,5 Millionen mehr liquide Mittel als gedacht.
Das klingt lustig, aber wenn selbst die Kommunalaufsicht nicht erklären kann, wieso das so ist, wird es schon merkwürdig bis peinlich. Aber geklärt werden muss es schon, wie die Zimmerner zu Geld kamen.

Dienstag, 22. Mai 2012

KMV am 30. Mai in Mühltal

30.05.2012 20:00 Restaurant "Brückenmühle"

Kreismitgliederversammlung

Einladung zur Kreismitgliederversammlung
am Mittwoch, den 30 Mai 2012 um 20:00 Uhr
in Mühltal, Ortsteil Nieder-Ramstadt
Gaststätte Brückenmühle
Im Bürgerzentrum, Ober-Ramstädter Str. 2
 
 
 
Top 1: Begrüßung, Sitzungsleitung, Protokoll
 
Top 2: Wahl der Delegierten für die BDK 2012
 
Top 3: U-3 Betreuung im Landkreis
Es fehlen aktuell ca. 311 Betreuungsplätze mit einem Zuschuss
Volumen von ca. 4 Mill. € um das Ziel einer 35 % Versorgung zu erreichen. Was können wir GRÜNE dazu beitragen, dass die Betreuungsgarantie eingehalten wird? Wie weit ist der Ausbau vor Ort?
 
Top 4: Rechenschaftsbericht des Kreisverbandes 2011
¨   Entlastung des Vorstandes
¨   Wahl der KassenprüferInnen für 2012
 
Top 5: Berichte aus der Kreistagsfraktion und den Ortsverbänden
 
Top 6: Verschiedenes
 

Donnerstag, 17. Mai 2012

Schlagzeilen zum Thema "Röttgen"


Macheten-Mutti (taz)


Protokoll einer Demütigung (Spiegel )

 

Kurzer Prozess: Merkel schmeißt den Loser Röttgen aus der Regierung (Telepolis)

 

Wie Merkel Röttgen abschaltete (Spiegel)

Opposition spricht von "Mobbing" und "Tollhaus"(Welt Online)

 

Das bittere Ende von "Muttis Klügstem"(Stern)

 

Kanzlerin Merkel macht mit Röttgen kurzen Prozess (Berliner Morgenpost)

Absturz eines Shootingstars (Zeit Online)

 


Sonntag, 13. Mai 2012

Straßenbahn nach Roßdorf?


Der Sonnensaal war proppevoll, als die DADINA die ersten Zwischenergebnisse für eine Straßenbahnplanung nach Roßdorf vorstellte. Bei der anschließenden Meinungsäußerung wurde sehr schnell deutlich, dass die Mehrheit im Saal gegen den Bau einer Straßenbahn ist. Aber - auch das wurde deutlich - die regelmäßigen Busbenutzer waren auf dieser Veranstaltung in der Minderzahl. Am klarsten haben sich die Vertreter der konservativen Roßdörfer SPD gegen den Bau einer Straßenbahn ausgesprochen. Sowohl der Altbürgermeister Pfeiffer, der Erste Beigeordnete Rück als auch der SPD-Vorsitzende Dobner haben glasklar zum Ausdruck gebracht, dass sie diese Pläne vehement ablehnen. Schade, meinen die Grünen, denn eigentlich müsste die DADINA an dieser Stelle die Untersuchung schon abbrechen, um Planungskosten zu sparen. Gegen den erklärten Willen der Mehrheitsfraktion im Roßdörfer Parlament werden voraussichtlich weder das Land Hessen noch die anderen Kommunen über die DADINA eine Straßenbahn nach Roßdorf und Groß-Zimmern finanzieren wollen. Leider haben sich die SPD-Vertreter nicht von den vielfältigen Argumenten für eine Straßenbahn beeindrucken lassen. Das wichtigste Argument wird von den Gegnern der Straßenbahn gar nicht wahrgenommen: Wenn die Straßenbahn nicht nach Roßdorf und Groß-Zimmern gebaut wird, dann wird sie nur bis zum Ostbahnhof gebaut. Das ist ohnehin viel billiger für die Stadt Darmstadt. Es ist jedoch ein großer Irrtum, wenn die Roßdörfer Bahngegner glauben, dann wie bisher mit dem Bus bis in die Innenstadt oder an den Hauptbahnhof fahren zu können. Wenn wegen der Kapazitätsengpässe in
Darmstadt die Straßenbahn zum Ostbahnhof gebaut werden wird, dann steigen die Roßdörfer am Ostbahnhof vom Bus in die Straßenbahn um, so wie die Mühltaler am Böllenfalltor.
Es wird nicht einfach werden, eine zufriedenstellende Straßenbahnanbindung für Roßdorf zu planen. Ein großer Teil der heutigen Busse wird weiterhin wie gewohnt durch Roßdorf fahren müssen. Das heutige Bussystem ist gut, aber es ist erkennbar, dass es aufgrund von Überlastung schlechter wird. Wenn die Straßenbahn zum Ostbahnhof gebaut werden wird, müssen die Roßdörfer ohnehin umsteigen. Außerdem werden die Benzinpreise weiter steigen. Die Bahn / Straßenbahn ist die einzige volltaugliche Elektromobilität, die wir derzeit haben.
Entgegen allen Gerüchten steigen in der Nähe von Straßenbahnen sowohl die Immobilienpreise als auch die Investitionen in Wohnen und Gewerbe. Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und anderen Windmühlen. Schade, dass die SPD Roßdorf die Mauern in der Veranstaltung schon hochgezogen hat. Denn wie gesagt: Keiner von außerhalb finanziert eine solche wertvolle Zukunftsinvestition in Roßdorf, wenn die SPD-Mehrheit im Parlament dies ablehnt. Mit den Landeszuschüssen (ca.80%) für solche Infrastrukturprojekte ist es bei der Straßenbahn übrigens genauso wie beim Straßenbau: Wer nicht will, der hat schon. Dann bekommt eben eine andere Region einen Bahnanschluss.
 
Wir Grünen sind dafür alle Fakten genau zu prüfen und nicht vorschnell die Straßenbahn abzulehnen. Wir wollen das Zukunftsprojekt zur ÖPNV-Erschließung des Ostkreises nicht mit einer einseitigen Kirchturmpolitik im Voraus verhindern.
Die Grünen Roßdorf + Gundernhausen, Robert Ahrnt